Titelkampf spitzt sich zu

Personelle BVB-Situation entspannt sich - Psychospielchen nehmen Fahrt auf

Beim BVB lebt nach dem 3:2 gegen Düsseldorf die Titel-Hoffnung. Personell entspannt sich die Lage vor dem Showdown in Mönchengladbach. Unterdessen nehmen die Psychospielchen Fahrt auf.

Lockere Stimmung beim BVB am nach dem nervenaufreibenden 3:2 gegen Foruna Düsseldorf. Bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf den den FC Bayern lebt die Titelhoffnung in Brackel.

Sancho ist zurück auf dem Platz

Und auch personell wird sich die Situation bis zum kommenden Samstag entspannen: Jadon Sancho kehre bereits am Sonntag auf den Trainingsplatz zurück, Roman Bürki und Abdou Diallo dürften spätestens Mitte kommender Woche folgen. Zudem kehrt Kapitän Marco Reus nach abgesessener Rot-Sperre zurück in die Startelf. Die Vorbereitung auf den Showdown bei Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) beginnt am Dienstag.

Finale furioso: In dieser an Kuriositäten schwer reichen Bundesliga-Saison fällt die Entscheidung um den Titel erstmals seit neun Jahren erst am allerletzten Spieltag. Und wer mag vorausahnen, was in der kommenden Woche Absurdes und Skurriles geschieht? Borussia Dortmund wird auf jeden Fall ein Teil der Geschichte sein.

Salihamidzic kontert Watzke

"Der Druck", meinte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem 3:2-Zittersieg gegen Düsseldorf, "war heute brutal, aber er wandert jetzt weiter in den Süden!" Damit eröffnete der BVB-Boss das unterhaltsame Ping-Pong der Psycho-Spielchen, das bei allem Respekt, der zwischen den großen Ligarivalen herrscht, in den kommenden Tagen zum Ballyhoo ansteigen wird. "Wir haben eine Situation, dass die Bayern alles verlieren können, während wir alles gewinnen können", ergänzte Watzke. Bei seiner Mannschaft sieht er jedenfalls keine überbordende mentale Belastung. Das mit dem Druck, sagte der 59-Jährige, sei "eine Phantom-Diskussion". Zu der die Spieler fraglos mit heftigen Patzern beigetragen haben.

Hasan Salihamidzic konterte am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. "Sie können nur die Meisterschaft gewinnen. Im Pokal sind sie schon raus", erklärte Bayerns Sportdirektor. Salihamidzic ist vom Titelgewinn weiterhin überzeugt. "Wir haben große Chancen. Dass wir das verspielen könnten, daran denke ich nicht." Im Falle des Titelgewinns würde er der ersten Saison unter Trainer Niko Kovac als Note eine "Zwei plus" geben: "Wenn nicht, war es eine Scheißsaison."

Zorc: "Ich bin kein Mathematiker"

Die Dortmunder Voraussetzungen für den Endspiel-Tag sind klar: Der BVB muss in Gladbach gewinnen, die Bayern gegen Frankfurt verlieren. "Ich bin kein Mathematiker", sagte Sportdirektor Michael Zorc auf die Frage, wie groß die Chancen denn nun seien. Die vergangene Europapokalwoche habe doch gezeigt, dass im Fußball mitunter auch die unwahrscheinlichsten Szenarien einträten. Zorcs engster Mitarbeiter Sebastian Kehl brachte die Dortmunder Erfolgsaussichten in drei Worten auf den Punkt. "Es ist möglich." Allein das ist verrückt.

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