Torhüter lobt Weigl

BVB-Matchwinner Bürki: Spiel mit dem richtigen Ende

BVB-Torhüter Roman Bürki hält gegen RB Leipzig den Sieg fest - und spielt in dieser Saison zum sechsten Mal zu Null. Hinterher lobt der Schweizer Julian Weigl.

Es war ein enges, ein kämpferisches Spiel, wie haben Sie es im Tor erlebt?

Das Spiel hatte das richtige Ende (lacht). Es war offen. Wir haben das Tor gemacht, deswegen geht der Sieg auch in Ordnung. Vor allem in der zweiten Hälfte hat Leipzig sehr viel riskiert, dafür hinten auch ein paar Chancen für uns zugelassen. Mit ein bisschen mehr Ruhe und Glück hätten wir das Spiel früher entscheiden können.

Sie mussten sich heute auf neue Vorderleute einstellen. Julian Weigl hat wieder in der Innenverteidigung gespielt, Abdou Diallo ist zurückgekehrt. Wie war?s?

Es war gut. Jule hat das gegen Gladbach ja schon sehr gut gemacht. Er ist vielleicht nicht der Schnellste, aber er hat ein sehr gutes Auge, erkennt die Situationen sehr gut. Und im Spielaufbau ist er natürlich unheimlich wichtig.

Kurz vor Spielende wirkten Sie einmal sehr böse. Haben die Offensivleute nicht gut genug verteidigt oder was hat Sie so sauer werden lassen?

Solche Reaktionen gehören dazu. Da ist auch viel Adrenalin im Spiel. Jule hat sich auch zu mir umgedreht und gemeint, wir würden hinten alles wegräumen und vorne laufen die Jungs alleine aufs Tor zu. Da verzweifelt man manchmal, aber das ist nicht böse gemeint. Das wissen die Jungs auch. Man hofft natürlich auf das 2:0. Und wenn es nicht klappt, muss die Emotion mal kurz raus (lacht).

Sie haben für einen Schreckmoment gesorgt, als Sie kurz weggerutscht sind und dann gegen Timo Werner in höchster Not retten mussten. Wie haben Sie die Szene erlebt?

Ich habe den Pass von Jule bekommen, wollte ihn eigentlich schnell auf Abdou weiterleiten, rutsche aber im dümmsten Moment weg. Dann war?s eine heikle Situation. Ich bin froh, dass ich den Ball gespielt habe und Timo nicht verletzt habe. Vielleicht war die Szene aber auch ein kleiner Weckruf für uns. Danach haben wir gut verteidigt.

Haben Sie schon mit Axel Witsel gesprochen, warum er immer gegen Leipzig trifft?

Nein (lacht). Aber ich habe bei seinem Tor tatsächlich daran gedacht. Schön, dass er wieder getroffen hat.

Wie wichtig war der Sieg? Auch mit Blick auf die Tatsache, dass die Bayern in Hoffenheim vorgelegt haben.

Für uns war es wichtig, dass wir gut in die Rückrunde gestartet sind. Unabhängig davon, wer wie vorgelegt hat. Es ist wie zu Beginn der Hinrunde. Wir fühlen uns bereit. Wir haben gesehen, dass wir wichtige Spieler ersetzen können. Das gibt viel Selbstvertrauen.

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