Marco Rose
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Trainer Marco Rose wechselt von Borussia Mönchengladbach zum BVB.

Ende der Bedenkzeit

Trainer Marco Rose zieht es von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund

Schon seit Wochen wurde über einen Wechsel von Marco Rose aus Mönchengladbach nach Dortmund spekuliert. Nun ist die Entscheidung gefallen. Der 45-Jährige macht von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch und beendet sein Engagement in Mönchengladbach.

Update, 15.2., 17.28 Uhr: Hans-Joachim Watzke begrüßte die Entscheidung von Rose und freut sich auf das Engagement des einst «gehyptesten» Trainers auf dem Markt. «Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat. Seine Arbeit spricht für ihn. Aber er ist noch Angestellter von Borussia Mönchengladbach, da gebietet es der Respekt, sich erst einmal nicht weiter zu äußern», sagte der BVB-Geschäftsführer den «Ruhr Nachrichten».

Enttäuschung in Mönchengladbach

Enttäuschung in Mönchengladbach, Vorfreude in Dortmund - Marco Rose hat nach langer Bedenkzeit eine Entscheidung getroffen. Nach gut zweijähriger Erfolgsgeschichte am Niederrhein hat Borussia Mönchengladbach am Rosenmontag erklärt, dass der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer den Club zum Saisonende verlässt und zu Borussia Dortmund wechseln möchte. Kurz darauf bestätigte der BVB die Verpflichtung des Trainers.

Rose macht Gebrauch von Ausstiegsklausel

«Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte», teilte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Zuvor hatten die «Bild»-Zeitung, das Magazin «Kicker» und die «Rheinische Post» über den Abschied des Trainers berichtet.

«Sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, wird er uns also nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin werden wir mit Marco gemeinsam alle Kräfte mobilisieren, um unsere Ziele in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League zu erreichen», erklärte Eberl.

BVB bestätigt die Verpflichtung Roses

Der BVB bestätigte am Montag «eine entsprechende Zusage» des 44-Jährigen. Die Dortmunder wollten sich über die Mitteilung hinaus nicht äußern. «Der Fokus des BVB ist voll auf die aktuelle Saison und das Erreichen der sportlichen Ziele in der Bundesliga, der UEFA Champions League und dem DFB-Pokal gerichtet», hieß es: «Aus Respekt vor allen beteiligten Parteien wird sich Borussia Dortmund nach dem heutigen Tag erst im Anschluss an die Spielzeit 2020/21 wieder zur sportlichen Zukunft unter der Leitung von Marco Rose äußern.»

Verein und Trainer beenden Spekulationen

Die lauter werdende Kritik an seiner zögerlichen Haltung veranlassten Rose und die Borussia, die Spekulationen zu beenden. Sein über Wochen ausgebliebenes Treuebekenntnis zum Verein hatte bei den Mönchengladbacher Fans für wachsenden Unmut gesorgt und zudem den sportlichen Aufschwung der Mannschaft gefährdet. Obwohl Sportdirektor Eberl die Wahrscheinlichkeit für einen Rose-Verbleib noch am 6. Februar auf «98 Prozent» taxiert hatte, muss er nun auf Trainersuche gehen.

Rose hat in seiner bisherigen Amtszeit in Gladbach eine Menge auf den Weg gebracht und das Team bis ins Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City geführt. Die Mannschaft hat seinen Spielstil schnell verinnerlicht und einen besseren Fußball als zuletzt unter seinem Vorgänger Dieter Hecking geboten. Nun beendet Rose das Projekt in Mönchengladbach vorzeitig nach nur zwei Jahren.

Mit dpa-Material

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