Training am Dienstag

BVB-Trio ist zurück auf dem Platz - Piszczek kündigt baldige Rückkehr an

Vor dem Spiel bei Hertha BSC entspannt sich beim BVB die personelle Lage. Ein Trio ist zurück auf den Platz - und auch bei Lukasz Piszczek gibt es positive Neuigkeiten.

Hertha BSC ist nicht unbedingt der Lieblingsgegner von Borussia Dortmund. Wenn der BVB am Samstagabend zum Topspiel des 26. Spieltags bei der "Alten Dame" aus der Hauptstadt antritt, dann gibt die jüngste Bilanz nur bedingt Anlass zur Hoffnung. In den vergangenen sechs Duellen in der Liga gab es nur einen Sieg, viermal endete die Partie unentschieden, einmal gewann die Hertha.

Weigl und Toprak trainieren individuell

Dabei ist patzen im Meisterschaftsrennen strengstens verboten, denn der FC Bayern ist "im Flow", wie Julian Weigl am Dienstagmittag erklärte. Der 23-jährige Mittelfeldspieler, zuletzt häufig Aushilfs-Innenverteidiger, fehlte am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart krankheitsbedingt, geht aber davon aus "dass ich am Mittwoch wieder voll ins Training einsteigen kann". Für Samstag werde es reichen, erklärte Weigl.

Am Dienstag, als der BVB nach zwei freien Tagen die Vorbereitung auf das Spiel in Berlin aufnahm, trainierte Weigl an der Seite von Ömer Toprak nur individuell. Mahmoud Dahoud, in der vergangenen Woche ebenfalls krank, übte wieder mit dem Team. Marius Wolf, den BVB-Trainer Lucien Favre in den vergangenen zwei Spielen gegen Tottenham (0:1) und Stuttgart (3:1) jeweils als Rechtsverteidiger aufgeboten hatte, brach das Training kurz vor dem Ende aufgrund einer Verletzung am rechten Sprunggelenk ab - sein Einsatz am Samstag soll aber nicht gefährdet sein.

"Es sieht gut aus"

Axel Witsel nahm gar nicht am Training teil. Der Vielspieler des BVB bekam von Favre einen weiteren freien Tag spendiert. Maximilian Philipp (Außenband-Teilriss im Knie) und Lukasz Piszczek (Fußverletzung) fehlten weiterhin.

Zumindest bei Piszczek gibt es trotzdem positive Nachrichten, wenn man polnischen Medienberichten Glauben schenken darf. Gegenüber der Sportzeitung "Przeglad Sportowy" sagte der BVB-Vizekapitän, der mittlerweile seit mehr als einem Monat verletzt fehlt: "Derzeit arbeite ich nur im Kraftraum, sitze viel auf dem Fahrrad, aber es sieht gut aus. Ich soll nächste Woche wieder ins Training einsteigen."

Titel-Duell in München am 6. April

Piszczek könnte also nach der Länderspielpause wieder ein Kandidat für die rechte Defensivseite des BVB sein - und damit auch für das Duell mit dem FC Bayern München am 6. April. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte jüngst gegenüber dieser Redaktion gesagt: "Ich hoffe, dass Lukasz uns im Laufe der Rückrunde noch helfen kann." Ein Einsatz bei Ex-Klub Hertha kommt aber wohl definitiv noch zu früh. Der BVB wird ohne den Polen daran arbeiten müssen, die Bilanz im Olympiastadion aufzupolieren.

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