USA-Reise

Intensität nimmt zu - WM-Fahrer stoßen zum BVB-Team

Chicago - Die USA-Reise des BVB nimmt Fahrt auf. Trainer Lucien Favre will intensiv arbeiten. Drei WM-Teilnehmer treffen bereits am Freitag in Chicago ein.

26 Spieler und ein ebenso großer Betreuerstab, dazu einige Sponsoren und weitere Mitarbeiter der Borussia wurden nach der Landung am Mittwochnachmittag US-Zeit noch auf eine Geduldsprobe gestellt. Am Flughafen O´Hare weit außerhalb der Stadt war zunächst keine passende Treppe für den Dortmunder Flieger aufzufinden. In der zu einem Flieger mit rund 100 Business-Class-Plätzen umgebauten Maschine ließen sich aber auch die gut 50 Minuten zusätzliche Wartezeit nach neun Stunden Flug problemlos ausharren, ehe es dann auf die knapp einstündige Busreise zum Teamhotel in Chicago ging.

Belastung gerecht verteilen

In der "Lincoln Rooftop Bar" über den Dächern der Stadt und mit einem herrlichen Blick auf den riesigen Lake Michigan war die Stimmung am frühen Abend bei einem "Meet and Greet" mit Sponsoren und örtlichen Partnern dann dennoch entspannt - als die Sonne um 20.30 Uhr Ortszeit unterging, blickte man allerdings in etliche müde Gesichter.

Ausgeschlafen muss Borussia Dortmund nicht nur im ersten Test am Freitagabend Ortszeit gegen Manchester City sein. Trainer Lucien Favre erwartet auch in den täglich bis zu zwei Trainingseinheiten volle Konzentration. "Wir müssen weiter intensiv arbeiten", sagt der Schweizer, "darum haben wir den Kader auch bewusst aufgestockt für diese Reise." Damit die Belastung mit den insgesamt drei Testspielen in diesen acht Tagen in Nordamerika gut verteilt werden kann und intensives Training möglich ist, sind auch sieben Spieler der U23 mitgereist - vereinbart ist mit den Testgegnern und dem Ausrichter des International Champions Cup (ICC), dass der BVB nach jeweils 45 Minuten komplett durchwechseln kann.

"Alles andere käme zu früh"

Am Freitag erhält der Kader durch die ersten WM-Rückkehrer noch prominente Verstärkung. Marco Reus, Lukasz Piszczek und Neuzugang Achraf Hakimi werden dann in Chicago einfliegen - allerdings nicht als gemeinsame Reisegruppe. Reus hat Teile seines Urlaubs in den Vereinigten Staaten verbracht und schwebt aus Los Angeles ein, Lukasz Piszczek aus seiner Heimat Polen. Hakimi fliegt ebenfalls aus Europa ein.

Das Trio wird schnellstmöglich ins Training integriert - spätestens nach der Weiterreise nach Charlotte am Samstag. In den Tests wird man die Drei allerdings wohl nicht sehen. Allenfalls ein paar Minuten im letzten Spiel gegen Benfica Lissabon am kommenden Mittwoch will Favre die Nachrücker bringen. "Alles andere käme zu früh", sagt er. Auch ein Einsatz gegen Jürgen Klopps FC Liverpool am Sonntagabend deutscher Zeit (22 Uhr) ist nicht geplant.

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