Geschäftsführer von Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke.
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Geschäftsführer von Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke.

Beim Pokal-Viertelfinale gegen Gladbach

„Asozial und daneben“: BVB-Boss Watzke flippt im DFB-Pokal aus - und leistet sich groben Corona-Schnitzer

Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke sorgte beim DFB-Pokal-Viertelfinale seiner Mannschaft gegen Gladbach für einen Corona-Eklat.

Mönchengladbach - In der Bundesliga* hinkt der BVB in dieser Saison meilenweit hinterher, in der Champions League* ist der Weg zum Henkelpott ebenfalls extrem steinig. Wie gut ist es da aus Dortmunder Sicht, dass man nun im Halbfinale des DFB-Pokals* steht. Mit dem FC Bayern München ist der größte Konkurrent schon aus dem Wettbewerb - die Chancen auf einen Titel sind groß!

Dazu müssen die Borussen natürlich erst das Halbfinale und Finale gewinnen. Mit Mönchengladbach hat man nun aber schon einen der verbliebenen Bundesligisten aus dem Wettbewerb gekegelt. Schwarz-Gelb* setzte sich in einem intensiven Spiel mit 1:0 durch - womöglich wurde der Sieg aber teuer bezahlt. Raphael Guerreiro wurde schon in der Anfangsphase ausgewechselt, Jadon Sancho direkt nach seinem entscheidenden Treffer. Beide hatten muskuläre Probleme. Werden sie rechtzeitig zum Bundesliga-Klassiker gegen den FC Bayern München am Samstagabend fit?

Borussia Dortmund im Pokal-Halbfinale - BVB-Boss Aki Watzke flippt auf der Tribüne aus

Ob mit oder ohne das Star-Duo - gegen die Bayern wird es für den BVB* sicher ein nervenaufreibendes Duell. Ob Geschäftsführer Aki Watzke sich dann im Griff hat? Eine Szene aus dem Pokal-Viertelfinale sorgte nämlich für mächtig Zündstoff: Auf den TV-Bildern ist zu sehen, wie der BVB-Boss von seinem Platz auf der Tribüne hochspringt, sich die Maske vom Gesicht reißt und wütend in Richtung Platz brüllt. Dazu gestikuliert er wild. Klar, dass solche Bilder in Corona-Zeiten ein absolutes No-Go sind.

Watzke forderte offenbar das Ende der Partie, nachdem die fünf Minuten Nachspielzeit längst abgelaufen waren. Anhand seiner Lippenbewegungen könnte er „Jetzt pfeif ab, du Idiot!“, geschrien haben. Just in diesem Moment - nach sechs Minuten und 30 Sekunden Nachspielzeit - ertönte dann auch der Schlusspfiff.

Die Reaktionen der Fans ließen natürlich nicht lange auf sich warten. Ein Nutzer postete Watzkes Wutausbruch und schrieb dazu: „Wenn deine Mannschaft im DFB-Pokal weiterkommt und du trotzdem sauer bist.“ Ein anderer meinte: „Warum kann man sich nicht einfach drauf einigen, dass Rummenigge und Watzke Vollidioten sind? Was btw schon seit Jahren common knowledge sein sollte...“. Ein Twitter-User ging noch weiter und fragte: „Ach, darf man die Maske also abnehmen wenn man sich asozial und daneben benimmt?!“

Aki Watzke: BVB-Boss regt sich über Nachspielzeit auf - und nimmt seine Maske ab

Das Hygienekonzept sieht klar vor, dass sämtliche Zuschauer auf der Tribüne im Rahmen des Spiels eine Maske tragen müssen. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, wurde zuletzt immer wieder dafür kritisiert, dass er seine Maske unter seiner Nase trug*. Watzke geht nun einen deutlichen Schritt weiter - am Samstag treffen sich die beiden Funktionäre dann zum Klassiker. Auf Twitter wurden natürlich auch schnell Vergleiche gezogen: „Watzke reißt sich die Maske runter, um dann rumzuspotzen. Wenn Kalle das gemacht hätte ...“

Von Watzke selbst gab es zunächst kein Statement zu dem Vorfall - gut möglich, dass sich der BVB-Boss in Kürze noch zum Masken-Gate äußert. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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