Zwei Testspiele

Wiedersehen mit Jürgen Klopp: Der BVB reist im Juli erneut in die USA

Der BVB ändert seine Reisepläne für den Sommer: Statt nach Asien geht es während der Vorbereitung auf die neue Saison erneut in die USA. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit Jürgen Klopp.

Nachdem der BVB nach Ende der Saison 2017/18 im Mai zunächst in Los Angeles Station machte, dann mit dem neuen Trainer Lucien Favre während der Vorbereitung im Juli Chicago, Charlotte und Pittsburgh ansteuerte und dort im Rahmen des International Champions Cup (ICC) drei Partien gegen namhafte europäische Konkurrenz (Manchester City, FC Liverpool und Benfica Lissabon) absolvierte, geht es in diesem Jahr zunächst in den Nordwesten.

In Seattle trifft der BVB am 17. Juli im Stadion der Seattle Seahawks auf Seattle Sounders (19.30 Uhr Ortszeit, 04.30 Uhr deutscher Zeit), zwei Tage später folgt in South Bend/Indiana (20.00 Uhr Ortszeit, 02.00 Uhr deutscher Zeit) - an der traditionsreichen University of Notre Dame - das abermalige Wiedersehen mit Jürgen Klopps FC Liverpool.

"Sehr positive Erfahrungen gemacht"

Den ursprünglich gefassten Plan, in diesem Sommer erneut Asien zu bereisen, legte die Borussia zu den Akten, als die "sportlich extrem attraktiven Angebote" für die Spiele in den Staaten beim BVB eintrudelten. "Wir haben im vergangenen Jahr dort sehr positive Erfahrungen gemacht", erklärte Marketing-Chef Carsten Cramer auf Anfrage dieser Redaktion. "Und eigentlich war immer unsere Strategie, einen Markt zwei Jahre hintereinander zu bereisen."

Die kompakte Reiseplanung von zwei Spielen innerhalb von nur fünf Tagen, weit genug weg auch vom Bundesliga-Start, führte schlussendlich zum Umdenken. Zudem war eine erneute Teilnahme am ICC schon seit einigen Wochen vom Tisch (wir berichteten exklusiv), das Vorbereitungsturnier findet in diesem Sommer nur in stark abgespecktem Rahmen statt. "Unser Ziel ist, in den beiden kommenden Jahren dann wieder nach Asien zu gehen", so Cramer.

Steigerung des Bekanntheitsgrads

Die Doppel-Reise in die USA im vergangenen Sommer hat dem Klub eine deutliche Steigerung des Bekanntheitsgrads beschert - auch dank Christian Pulisic, der in Sommer aber zum FC Chelsea wechselt und als Zugpferd damit in diesem Jahr fehlt. Cramer beziffert die Zuwächse der Reichweiten in den Sozialen Medien und bei den Einschaltquoten der Übertragungen der BVB-Spiele "im zweistelligen Bereich. Damit sind wir sehr zufrieden."

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