Mats Hummels sorgte mit seinem ersten Derby-Treffer für die Entscheidung.
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Mats Hummels sorgte mit seinem ersten Derby-Treffer für die Entscheidung.

Stimmen zum Revierderby

BVB zu stark für Schalke 04: Mats Hummels nach Derbysieg - „Mit Jürgen Klopp waren wir gesegnet“

Das Revierderby - eines der großen Highlights der Bundesliga. Borussia Dortmund schlug Schalke 04 klar. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

  • Borussia Dortmund* empfing Schalke 04* zum 181. Revierderby.
  • Der BVB ließ den Königsblauen keine Chance.
  • Wir haben die Stimmen von Sky zusammengefasst.

Dortmund - Der BVB meldet sich zurück! Nach der Niederlage gegen Lazio Rom in der Champions League fuhr die Favre-Elf einen nie gefährdeten Sieg im Revierderby gegen Schalke 04 ein. Damit halten die Borussen den Anschluss an Tabellenführer RB Leipzig.

Bereits vor dem Spiel gab es eine hitzige Situation: Michael Zorc blaffte Lothar Matthäus an*. Wir haben die weiteren Stimmen gesammelt:

Julian Brandt (BVB) über ...

... das Spiel: „Hier im Pott gibt es kein wichtigeres Spiel. Es war ein schönes Gefühl heute zu spielen, auf der Zehn. Das Spiel war nicht so einfach, die Schalker haben mit Mann und Maus verteidigt. Wir wollten heute ein anderes Gesicht zeigen.“

... zum Hacken-Zauber vor dem 1:0: „Alles andere hätte nicht geklappt, da hätte ich mir einen Knoten in die Beine gehauen.“

... die Stimmung im Team: „Fußball kann auch Spaß machen. Mit der Truppe macht es sogar enormen Spaß.“

... die nicht abreißenden Diskussionen um Lucien Favre: „Ich hab mich daran gewöhnt. Nach einem schlechten Spiel entsteht hier schnell Unruhe. Bei uns intern habe ich nicht das Gefühl, dass es unruhig wird. Es funktioniert doch. Wir werden mit dem Trainer noch einen guten Weg gehen.“

Manuel Akanji (BVB) über...

... das Spiel: „Wir haben vorne geduldig gespielt und haben hinten nichts zugelassen. Es war eine sehr gute Leistung von uns.“

... den Gegner: „Sie waren aggressiv und haben versucht, über die Zweikämpfe zu kommen. Ich habe aber nicht daran gezweifelt, dass wir die drei Punkte mitnehmen.

... seinen Führungstreffer: „Es ist schön ein Tor zu schießen und der Mannschaft zu helfen. Es war eine gute Mnnschaftsleistung über 90 Minuten.“

... über seine Corona-Infektion: „Klar war es eine schwere Zeit, ich hätte auch gerne mit meiner Mannschaft (Schweizer Nationalmannschaft, Anm. Red.) gegen Deutschland gespielt. Ich war aber nicht eingeschränkt als ich zuhause war und konnte einzeln trainieren und somit der Mannschaft an Ende helfen.“

Bastian Oczipka (Schalke 04) ...

... über die Schwachstellen der Schalker: „Wir waren mit dem Ball zu schlecht, haben viel zu iele Bälle leicht abgegeben. Dortmund rennt immer wieder an, da verlier man die Bälle. Das war der entscheidende Punkt heute.“

... über die positiven Seiten: „Wir haben höher angelaufen und haben Dortmund phasenweise gut gepresst. Was ganz schlecht war, war das Spiel mit dem Ball. Da müssen wir uns verbessern.“

... auf die Frage, wie hoch Glaube auf Besserung besteht: „Weiter geht‘s Wir gucken optimistisch nach vorn.“

Manuel Baum (Trainer Schalke 04) über...

... die Spielweise seiner Schalker: „Wir haben vorne gepresst und attackiert, das kannst du nicht die ganze Zeit machen. Aber mit dem Ball war es viel zu wenig Wir haben gar nicht so schnell schauen können, wie der Ball bei Balleroberungen wieder weg war.“

... das Spiel: „Wir haben vielleicht zu wenig Selbstvertrauen im Moment. Wir müssen daran arbeiten dass wir nach Balleroberungen die Bälle fest machen, um auch nachrücken und umschalten können“

... die Schwachstellen: „Wir müssen unbedingt dran arbeiten, die Bälle mal festzumachen vorne. Es bringt nichts, nur zu verteidigen. Da gebe ich dem Lothar Recht. Wir müssen auch Tore schießen. Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach der Kopf. “

... eine Trendwende: „Das kann schnell gehen. Wenn du deine ersten Erfolge hast, dann kann es von einem aufs andere Spiel wieder umschwenken. Ich bleibe Positiv. Im Fußball kann sich das Wetter so schnell drehen, das glaubt man gar nicht.“

Mats Hummels (BVB) über...

... sein erstes Derby-Tor: „Das Derby-Tor war etwas, was mir noch gefehlt hatte. Das hatte ich auf meiner Bucketlist. Für einen Verteidiger war es ein absolutes Traum-Spiel.“

...den Gegner: „Schalke hat es defensiv gut gemacht, viel Laufarbeit. Wir haben wenig Fehler gemacht und den Ball laufen lassen. Du musst solche Mannschaften knacken.“

... das Dortmunder Spiel: „Es war klar, dass wir einen Offensivspieler mehr brauchen. Das tut uns gut. Wir wollen angreifen und Fußball spielen.“

... die Schwächephasen des BVB: „Wir reden viel darüber, wir arbeiten daran. Wir wissen auch, woran es liegt aber kriegen es nicht behoben. Das Lazio-Spiel war ein grober Ausreißer nach unten, seitdem ich wieder hier bin ist es schwierig. Da müssen wir jetzt noch an die Top-Teams wie Bayern rankommen. Jeden Tag hart zu arbeiten ist das, was uns noch fehlt. Seit Januar ist es besser geworden, seit wir Can, Haaland und Meunier dazubekommen haben.“

... Emre Cans Corona-Infektion: „Wir sind gestern vom Training nach Hause geschickt worden, dann haben wir gewartet, bis wir zum Training können. Dann haben wir Emre kontaktiert, aber es geht ihm gut. Die Vorsichtsmaßnahmen am Trainingsgelände waren zwar groß, aber mit dem Anpfiff des Trainings, das mit zweieinhalbstündiger Verspätung begann, war der Fokus wieder da.“

... seinen Trainer Lucien Favre: „Ich halte ihn für einen sehr guten Trainer. Ich glaube schon, dass er sich wohlfühlt. Er möchte der Öffentlichkeit nicht so viele Infos geben, das ist völlig legitim. Wir waren diesbezüglich natürlich mit Jürgen Klopp auch gesegnet. Mit ihm war es wie eine Late-Night-Show. Für Unterhaltung muss man wohl dann eher Pro7 einschalten.“

Lucien Favre (Trainer BVB) über...

... das Spiel und den Gegner: „Es war ganz okay, es war verdient. Ich bin zufrieden. Sie haben gut verteidigt und gut gepresst. Es war sehr schwer.“

... das Führungstor: „Die Ecke vor dem Tor war gut und einstudiert. Die Kritik interessiert mich überhaupt nicht. Ich lese viel, aber nicht das.

... die Diskussionen um Roman Bürki: „Ich habe es erklärt. Es reicht jetzt. Ich werde nichts mehr dazu sagen. Wir haben Konkurrenz im Tor.“

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