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Der ehemalige Schalke-Trainer Markus Weinzierl ärgert sich über einen geplatzten Transfer von Serge Gnabry.

Spitze gegen Christian Heidel

Pikante Weinzierl-Details: S04 verzichtete trotz Hammer-Preis auf Transfer vom jetzigen Bayern-Star

Der FC Schalke 04 hatte einst beste Chancen auf einen Transfer von Serge Gnabry. Das verriet Ex-Trainer Markus Weinzierl jetzt in einem Interview.

  • 2016 verkaufte der FC Schalke 04 Leroy Sané für über 50 Millionen Euro an Manchester City.
  • Für einen minimalen Bruchteil hätte Serge Gnabry vom FC Arsenal verpflichtet werden können.
  • Ex-Trainer Markus Weinzierl verriet pikante Details.
  • Gelsenkirchen - Serge Gnabry (24) ist einer, wenn nicht sogar DER Shootingstar unter den deutschen Nationalspielern in dieser Saison. Der Offensivspieler erzielte sechs Tore in fünf Länderspielen für Deutschland, hinzu kommt noch eine Vorlage. Ganz zu schweigen von seinen Leistungen im Klub, wie RUHR24.de* berichtet.

    Serge Gnabry vom FC Bayern München hätte beim FC Schalke 04 landen können

    Beim FC Bayern München kommt Serge Gnabry auf bislang 17 Pflichtspiele in der noch jungen Spielzeit 2019/2020. In dem Zeitraum gelangen dem gebürtigen Stuttgarter neun Tore und sechs Vorlagen. Zahlen, die dem FC Schalke 04 auch gut zu Gesicht stehen würden.

    Geht es nach einem ehemaligen S04-Trainer, hätte genau das zutreffen können. Doch die "Knappen" verzichteten 2016 auf einen Transfer. "Ich hätte mich mehr durchsetzen müssen", sagte Markus Weinzierl (44), der am Saisonende den FC Schalke 04 im Mittelfeld sieht*, im Interview mit dem Sportbuzzer, um sich dann noch eine Spitze gegen den damaligen S04-Sportvortand Christian Heidel (56) zu erlauben.

    Wegen Serge Gnabry: Markus Weinzierl kritisiert Ex-Schalke-Sportvorstand Christian Heidel

    "Wenn der Verein sagt, dass Gnabry mit 5 Millionen Euro zu teuer ist, hätte ich mich in der Nachbetrachtung sicher noch mehr für einen Transfer einsetzen zu müssen." Heidel war damals anderer Auffassung und zudem skeptisch, ob Serge Gnabry sich in der Bundesliga durchsetzen kann.

    Damals war Serge Gnabry vom FC Arsenal an Werder Bremen ausgeliehen, ehe der Klub von der Weser den Nationalspieler danach fest verpflichtete. Allerdings nur für eine Saison. Danach schlug der FC Bayern München, der den Offensivspieler aber wiederum für eine Saison an die TSG Hoffenheim auslieh, mit einem Transfer zu.

    Seit dem Sommer 2018 erfreut sich der Deutsche Rekordmeister über die Dienste des deutschen Nationalspielers. In bislang 59 Pflichtspielen gelangen ihm 22 Tore und 15 Vorlagen. Transfermarkt.de beziffert seinen Marktwert mittlerweile auf 60 Millionen Euro.

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    FC Schalke 04: Geld von Leroy Sané hätte für Transfer von Serge Gnabry verwendet werden können

    Fast so viel Geld hatte der FC Schalke 04 im Sommer 2016 für Leroy Sané (23), der vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht*, eingenommen, als der Transfer zu Manchester City vollzogen wurde. "Es war der große Transfer zum Anfang meiner Schalke-Zeit. Es hat sich sehr lange hingezogen, bis wir ihn zu Manchester City verkauft haben und noch länger, bis wir Ersatz holen konnten", so Markus Weinzierl gegenüber dem Sportbuzzer weiter.

    Der verriet im Interview weiter, dass er zwischenzeitlich schon mit der Verpflichtung von Serge Gnabry gerechnet hatte. "Wir hätten ihn holen können, zumal er schon zu Gesprächen auf Schalke war", so der 44-Jährige. Am Ende aber entschieden sich die Königsblauen rund um Heidel dagegen.

    Markus Weinzierl fordert mehr Respekt ein: "Bin ich schuld an allem?

    Für Markus Weinzierl war auch die unglückliche Personalpolitik in dem besagten Sommer "ein Teil meiner Geschichte. Aber vor allem haben wir es mit dem Geld, was wir für Leroy Sané bekommen haben, nicht gut gemacht und die ersten fünf Spiele verloren. Das war aus meiner Sicht eine Folge der Transferpolitik und deshalb war ich natürlich nicht glücklich darüber."

    *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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