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Lionel Messi wurde von der FIFA als Welt-Fußballer geehrt.

Wirbel um FIFA-Gala

Betrug bei Weltfußballer-Wahl? Auch Sudan-Trainer wundert sich über seine Stimme

Die Weltfußballer-Gala ist passé, die Ergebnisse bekannt. Nun sorgt ein Tweet eines Nationalspielers allerdings für Aufsehen. Auch ein Trainer meldete sich.

  • Am Montagabend, den 23. September, fand die Veranstaltung „The Best FIFA Football Awards 2019“ in Mailand statt.
  • Zur Auswahl zum Weltfußballer standen Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Virgil van Dijk.
  • Barcelonas Superstar Lionel Messi sicherte sich den Titel zum sechsten Mal - Rekord.
  • Es wurde außerdem der beste Keeper, der beste Trainer, die beste Spielerin, die/der beste Trainer/in einer Frauenmannschaft, das schönste Tor, die Mannschaften des Jahres sowie der Fan- und Fair Play Award gewählt.
  • Aus deutscher Sicht erfreulich ist die Wahl von Jürgen Klopp zum Welttrainer 2019.
  • Ungültige Wahlzettel des ägyptischen Verbands sorgen für die nächste Kontroverse

<<<Aktualisieren>>>

Update vom 1. Dezember 2019: Lionel Messi ist bekanntlich Weltfußballer des Jahres, gekürt von der Fifa. Am 2. Dezemberg wird der Ballon d'Or verliehen - die Auszeichnung gilt als prestigeträchtiger als die Fifa-Gala. Kann sich Messi erneut durchsetzten? 

Update vom 27. September 20119, 12:40 Uhr: Auch Sudan-Trainer Zdravko Lugarisic hat sich nun gemeldet und auf eine vermeintliche Ungereimtheit bei der Weltfußballer-Wahl aufmerksam gemacht. Auf Twitter postete er seinen Stimmzettel und fragt sich, warum seine Stimme Lionel Messi zugerechnet wurde. Schließlich habe er, wie auf dem Zettel zu sehen, für Mohamed Salah, Sadio Mané und Kylian Mbappe gestimmt. Messi hat nicht einmal einen Punkt von ihm bekommen. 

„Ich habe bei den #TheBestAwards nicht für Messi gestimmt, hier sind meine Votes. Was hat ist hier passiert, @FIFAcom?“ 

Auch Nicaragua-Kapitän Juan Barrera hatte sich auf Twitter gewundert. In der FIFA-Liste tauchte er auf und hat demnach für Messi gestimmt, obwohl er laut eigener Angabe gar nicht gewählt habe. Dieses „Missverständnis“ wurde nun vom nicaraguanischen Verband aufgeklärt. Vize-Kapitän Manuel Rosas habe an Barreras Stelle abgestimmt und Messi gewählt. Dass Barreras Name auf der FIFA-Liste stand, sei ein „Verwaltungsfehler“ vom Verband gewesen. Rosas und Trainer Henry Duarte hätten regulär für Messi gestimmt, „ganz so, wie es in der offiziellen Liste der FIFA steht“.

Betrug bei Weltfußballer-Wahl? Kurioser Vorwurf - FIFA reagiert

Update vom 26. September 2019, 19.41 Uhr: Nachdem Nicaraguas Kapitän Juan Barrera mit seinem Tweet für reichlich Aufregung gesorgt hatte, beklagt sich nun auch der ägyptische Verband, EFA über die Weltfußballer-Wahl der FIFA. 

Denn aus Ägypten erreichte nur die Stimme des Pressevertreters die FIFA, die Wahlzettel von Kapitän und Nationaltrainer wurden offenbar ignoriert. 

Der Grund ist durchaus überraschend: Die Stimmzettel seien in Großbuchstaben unterschrieben gewesen. Das erläutert die FIFA in einer Erklärung, die der BBC vorliegt.

Unterschriften in Großbuchstaben: FIFA erkennt Wahlzettel der EFA nicht als gültig

„Die Unterschriften auf den Wahlunterlagen waren in Großbuchstaben und wirkten deshalb ungültig“, heißt es in dem Schreiben, außerdem habe eine verpflichtende Unterschrift des Generalsekretärs gefehlt. 

Derweil beteuert die FIFA, den ägyptischen Verband am 19. August zwei Mal um gültige Stimmzettel gebeten zu haben. Das soll bis Ablauf der Frist nicht geschehen sein. 

Salah sauer wegen fehlender Unterstützung? EFA-Präsident beschwichtigt Superstar

Derweil sorgte man sich in Ägypten sogar um die Gunst von Superstar Mohamed Salah. Wohl zufällig wechselte er kurz nach der Zeremonie seinen Twitter-Status von „Ägypter“ zu „Fußballer des FC Liverpool“. Was Amr El-Ganainy, Präsident der EFA, tatsächlich zum Handeln veranlasste. „Ich habe mit Salah gesprochen und ihm erklärt, es habe sich um einen administrativen Fehler gehandelt“, fasste er laut BBC zusammen. 

Ob der Champions-League-Sieger von den fehlenden Stimmen aus der Heimat nun gekränkt war, oder nicht, auf den Ausgang der Wahl hätten sie ohnehin keinen Einfluss gehabt. 

Mohammed Salah hätte bei der Weltfußballer-Wahl eigentlich zwei Stimmen mehr bekommen.

Wahlbetrug bei Weltfußballer-Wahl? Nationalspieler behauptet: „Alle Angaben zu meiner Stimme sind falsch“

Update vom 26. September 2019, 11.52 Uhr: Wirbel um die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Wurde etwa getrickst? Stimmberechtigt waren bekanntlich die jeweiligen Trainer und Kapitäne aller Nationalmannschaften. Bei einem soll das Ergebnis im Nachhinein verändert worden sein. Wahlbetrug durch die FIFA?

Weltfußballer 2019: Wahlbetrug bei FIFA-Gala? Nationalspieler hat wohl nie abgestimmt

Juan Barrera ist Kapitän der Nationalmannschaft Nicaraguas. Wie alle Stimmabgaben veröffentlichte die FIFA seine getroffenene Wahl nach der Gala in Mailand auf ihrer Webseite. Demnach votierte Barrera für Lionel Messi auf Platz 1, gefolgt von Sadio Mané und Crisitiano Ronaldo. Wie der 30-Jährige allerdings nun erklärte, seien diese Angaben schlicht falsch: „Habe nicht für die #TheBest2019 Awards abgestimmt. Alle Angaben zu meiner Stimme sind falsch, danke“, schrieb er auf Twitter.

Weltfußballer-Wahl 2019: Wirbel um Stimmabgabe - Wer steckt dahinter?

Hat die Fifa letztlich also entschieden, für wen Barrera zu stimmen hat? Vermutlich nicht, es steckt wohl der nicaraguanische Verband dahinter. Denn auffällig ist, dass die Stimmabagbe aller Wahlberechtigten des Landes bei jeder Kategorie diesselbe ist. So wählten Barrera und sein Nationalcoach laut Fifa etwa den Argentinier Marcelo Gallardo (Trainer bei River Plate) auf Platz zwei des besten Coaches. Bei den Frauen ist dasselbe Muster erkennbar. Nationaltrainerin wie -kapitänin wählten bei den jeweiligen Abstimmungen die exakt gleiche Reihenfolge. Zufall?

Es stellt sich die Frage, inwieweit die Fifa überhaupt nachprüft, ob die Stimmen tatsächlich von den Stimmberechtigten oder von doch von anderen Funktionsträgern kommen? Und ob Nicaragua ein Einzelfall ist? Der Weltverband hat sich bislang nicht geäußert. Fest steht jedoch, dass die Stimmen Nicaraguas aufgrund der jeweils klaren Ergebnisse keinen Ausschlag gegeben.

Auf Anfrage der englischen Sportwebseite Sportbible erklärte ein Fifa-Sprecher: „Wir haben die entsprechenden Dokumente untersucht. Alle von ihnen sind mit dem offizielen Stempel des nicaraguanischen Verbandes versehen.“ Die Fifa dementiert also etwaige Manipulationsvorwürfe und fordert von Nicaragua „Aufklärung in dieser Angelegenheit.“

Neuer Welttrainer Jürgen Klopp verrät seine größte Panne in der Kabine 

Update vom 25. September, 16.34 Uhr: Dass der Weg zum weltbesten Trainer nicht ganz stolperfrei verlaufen ist, verrät Jürgen Klopp nach der Wahl-Gala in Mailand auf seine gewohnt selbstironische Weise. Bei The Player‘s Tribune, einer Website, auf der Profis und Trainer aus der Sportwelt selbst Artikel schreiben, offenbart Klopp nun die größten Fehler seiner Laufbahn. Eine Panne hat es dabei besonders in sich. 

Für seine Geschichte springt Klopp zurück ins Jahr 2011. Genauer: In die Kabine vor einem Bundesliga-Spiel gegen niemand Geringeren als den FC Bayern. Doch die Vorbereitung auf das wichtige Match ging gründlich daneben. „Ich ziehe viel Inspiration aus Filmen. Immer, wenn ich meine Jungs motivieren muss, denke ich deshalb an Rocky Balboa (den Helden aus der berühmten Filmreihe „Rocky“; Anm. d. Red.), schreibt Klopp auf The Player‘s Tribune

Und entsprechend groß drehte er dann auch in der Kabine auf: Während packende Szenen von Rocky IV über die Bildschirme liefen, legte Klopp los: „Seht ihr das? Bayern München ist Ivan Drago. Der Allerbeste! Mit der besten Technologie! Er ist unbesiegbar!“, erinnert sich der Coach. 

Jürgen Klopp über seine größte Panne: „Worüber um alles in der Welt redet dieser verrückte Mann?“

Doch während sich Klopp langsam in Rage redete (“Wir sind Rocky. Wir haben das Herz eines Champions!“), wurden die Fragezeichen in den Gesichtern seiner Spieler immer größer - bis sie schließlich sogar für den heiß gelaufenen Klopp nicht mehr zu übersehen waren: „Alle saßen einfach nur da und schauten mich mit toten Augen an. Absolute Leere“, schreibt er. „Sie starrten mich mit diesem Blick an, der sagt:`Worüber um alles in der Welt redet dieser verrückte Mann?'“

Dann wurde es ihm klar: Rocky lief in den 80er Jahren - viel zu früh für die meisten der jungen Spieler vor ihm. „Meine ganze Rede - kompletter Quatsch! Ich musste die ganze Ansprache noch mal neu machen.“ Geschadet hat das im Nachhinein offenbar nicht. Borussia Dortmund gewann gegen den großen Favoriten im gleichen Jahr die Meisterschaft und fuhr 2012 sogar das Double ein. 

Weltfußballer-Wahl 2019: Jürgen Klopp wird Trainer des Jahres - und nennt bereits seinen Nachfolger

Update vom 25. September, 9.42 Uhr: Marc-André ter Stegen musste sich bei der Wahl zum Welttorhüter geschlagen geben. Und beim DFB? FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat nun mit einer neuen Aussage aufhorchen lassen.

Update vom 24. September, 16.25 Uhr: Welttrainer Jürgen Klopp führte seinen FC Liverpool vergangene Saison zum Champions-League-Sieg und ist auf der Insel extrem beliebt. Klopp und die „Reds“ - das passt. Derzeit gibt es auch keinerlei Gründe, die erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden, doch dennoch macht sich Klopp bereits Gedanken über seinen möglichen Nachfolger. 

Jürgen Klopp ist Welttrainer - und nennt möglichen Nachfolger

Im Interview mit dem englischen Fußballmagazin FourFourTwo wurde Klopp gefragt, wen er gerne als seinen Nachfolger an der Anfield Road sehen würde: „Sollte mich Liverpool morgen entlassen, wäre Kenny (Dalgish, Liverpool-Legende und zweimal Trainer bei den Reds; Anm d. Red.) wohl der erste Nachfolgekandidat, aber wahrscheinlich würden sie Stevie aus Glasgow holen. Wenn Sie mich fragen, wer mein Nachfolger werden sollte, würde ich Stevie sagen“, antwortete der frühere BVB-Coach.

Mit Stevie ist Steven Gerrard gemeint. Der langjährige Liverpool-Star war bereits Jugendtrainer beim LFC und betreut seit Sommer 2018 den schottischen Erstligisten Glasgow Rangers. In seiner Karriere brachte es der Engländer auf mehr als 500 Spiele für die „Reds“ und wäre gewiss ein würdiger Klopp-Nachfolger. Es wird allerdings wohl noch länger dauern, bis dieser Fall eintreten könnte.

Update vom 24. September, 10.28 Uhr: Jürgen Klopp ist gestern zum Welttrainer geehrt worden. Die große Bühne nutzte der Liverpool-Coach, um auf soziales Engagement im Profifußball hinzuweisen. Klopp ist neues Mitglied bei „Common Goal“ und verpflichtet sich damit wie schon einige andere deutsche Fußballprofis, mindestens ein Prozent seines Gehalts an die vom spanischen Weltmeister Juan Mata gegründete Initiative zu spenden.

Die Wahl zum Welttrainer beschäftigt unterdessen auch Borussia Dortmund. Bei Jürgen Klopps Ex-Verein könnte nun eine alte Diskussion wieder befeuert werden, wie die Kollegen von wa.de* berichten.

Update vom 24. September, 9.43 Uhr: Einen Tag nach der Wahl ist nun auch bekannt, für wen die jeweiligen Nationaltrainer und Kapitäne stimmten. Bundestrainer Jogi Löw votierte an erster Stelle für Eden Hazard, Manuel Neuer wie sein Bayern-Kollege Robert Lewandowski (als Kapitän Polens stimmberechtigt) für Virgil van Dijk. 

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 - Der Ticker zum Nachlesen

22.41 Uhr: Alle weiteren Entscheidungen finden Sie in dieser Zusammenfassung des Abends. Ansonsten können Sie natürlich auch gerne den Ticker nachlesen.

22.31 Uhr: Nun hat die Fifa das endgültige Ergebnis offiziell gemacht. Lionel Messi setzte sich am Ende relativ deutlich durch, van Dijk wurde Zweiter, Cristiano Ronaldo bleibt nur der dritte Rang. Dahinter folgen Mo Salah, Sadio Mané (beide Liverpool), Kylian Mbappé (Paris) sowie Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam, jetzt FC Barcelona), Eden Hazard (Chelsea London, jetzt Real Madrid). Matthijs de Ligt  (Ajax Amsterdam, jetzt Juventus Turin) und Harry Kane (Tottenham Hotspur).

22.20 Uhr: Die Veranstaltung ist beendet. Zeit, um die Wahl nocheinmal Revue passieren zu lassen. Lionel Messi ist also Weltfußballer des Jahres - die richtige Entscheidung? Stimmen Sie ab. 

22.14 Uhr: Es folgt ein letzter musikalischer Beitrag, bevor die Gala in Mailand beendet ist. 

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Ticker: Messi und Rapinoe setzen sich durch

22.12 Uhr: Die 34-Jährige zeigte sich sehr dankbar und appellierte zudem für mehr Toleranz im Fußball sowie gegen Homophobie und Rassismus - alles in allem eine würdige Preisträgerin. 

22.09 Uhr: Diese Wahl ist mehr als nachvollziehbar. Rapinoe prägte die Weltmeisterschaft 2019 maßgeblich und führte die USA zum Weltmeistertitel.

22.07 Uhr: Megan Rapinoe ist Weltfußballerin des Jahres 2019.

22.04 Uhr: Es folgt die Auszeichnung zur Weltfußballerin des Jahres.

22 Uhr: Messi spielte statistisch gesehen zwar eine fantastische Saison (50 Spiele, 51 Tore), die großen Titel fehlen dem Argentinier jedoch. Mit dem FC Barcelona gewann er lediglich die nationale Liga. Cristiano Ronaldo sicherte sich mit Juventus den Titel und mit Portugal die Nations League.

21.59 Uhr: Zudem gewann van Dijk mit Liverpool die Champions League. Im Halbfinale kegelten die „Reds“ Lionel Messis FC Barcelona dabei dank eines denkwürdigen Rückspiels aus dem Turnier.

21.58 Uhr: Diese Entscheidung ist allerdings durchaus etwas überraschend. Nachdem van Dijk zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde, hatten viele den Niederländer als Favoriten auserkoren.

21.58 Uhr: Der Argentinier gewinnt die Auszeichnung zum insgesamt sechsten Mal und ist damit nun alleiniger Rekordhalter - herzlichen Glückwunsch. 

21.57 Uhr: Lionel Messi ist Weltfußballer 2019.


21.55 Uhr: Fifa-Präsident Gianni Infantino wird die Entscheidung bekannt geben.

21.54 Uhr: Messi, Ronaldo oder van Dijk? Wer setzt sich am Ende die Krone auf?

21.53 Uhr: Es wird spannend. Gleich wird der Weltfußballer des Jahres gekürt.

21.51 Uhr: Damit ist - wie bereits bei den Frauen - kein deutscher Spieler unter den besten Elf vertreten.

21.48 Uhr: Im Tor der Weltauswahl hat ter Stegen erneut gegenüber Alisson das Nachsehen. In der Verteidigung schafften es Matthijs de Ligt (Ajax Amsterdam, jetzt Juventus Turin), Sergio Ramos (Real Madrid), Virgil van Dijk (Liverpool), Marcelo (Real Madrid), Frenkie de Jong (Ajax, jetzt FC Barcelona), Luka Modric (Real Madrid), Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain), Lionel Messi (FC Barcelona), und Eden Hazard (FC Chelsea, jetzt Real Madrid) und der nicht anwesende Cristiano Ronaldo (Juventus Turin).

21.47 Uhr: Mit Marc-Andre ter-Stegen, Joshua Kimmich und Toni Kroos befinden sich auch drei deutsche Nationalspieler im 55-köpfigen Kandidatenkreis.

21.45 Uhr: Es folgt die nächste Pause. Gleich geht es weiter mit der Bekanntgabe des Männer-Team des Jahres.

21.42 Uhr: Ellis führte die USA im Sommer zum Weltmeistertitel und hat sich die Auszeichnung somit mehr als verdient.

21.41 Uhr: Wenig überraschend setzt sich Jill Ellis die Krone auf. 

21.40 Uhr: Die National-Coaches Jill Ellis (USA), Phil Neville (England) und Sarina Wiegman (Niederlande) machen den Titel unter sich aus.

21.39 Uhr: Es folgt die Auszeichnung zum Frauen-Trainer des Jahres.

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Alisson Becker sichert sich Goldenen Handschuh

21.38 Uhr: Damit wird die Titelsammlung des FC Liverpool erweitert. Kann der Champions-League-Sieger auch den Weltfußballer stellen?

21.36 Uhr: Alisson Becker gewinnt. Dem im Publikum applaudierenden ter Stegen bleibt nur das Nachsehen.

21.35 Uhr: Nominiert ist neben den Brasilianern Alisson (Liverpool) und Ederson (Manchester City) auch der deutsche Keeper Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

21.34 Uhr: Es folgt die Wahl zum Torhüter des Jahres.

21.32 Uhr: Diese gehen allerdings leer aus. Die Mannschaft wird angeführt von den zur Weltfußballerin nominierten Megan Rapinoe, Alex Morgan und Luzy Bronze. Das Team in der Übersicht.

21.30 Uhr: Nominiert sind mit Dszenifer Maroszan und Sara Däbritz auch zwei deutsche Spielerinnen.

20.26 Uhr: Es folgt die Auszeichnung des Frauen-Team des Jahres.

20.25 Uhr: Mit einem Rückblick auf die Frauen-WM 2019 geht die Veranstaltung weiter.

21.21 Uhr: Kurze künstlerische Pause in Mailand. Im Teatro alla Scala wird ein Opernstück aufgeführt.

21.18 Uhr: „Fußball ist nicht alles“, erklären die Moderatoren und gratulieren Bielsa, der am heutigen Abend nicht in Mailand anwesend sein kann.

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Bielsa gewinnt Fair Play Award, van Veenendaal Welttorhüterin

21.17 Uhr: Das Spiel gegen Aston Villa endete daher 1:1, womit Leeds rechnerisch nicht mehr direkt aufsteigen konnte.

21.16 Uhr: Nachdem seine Mannschaft einen zweifelhaften Vorteil nutzte, ordnete Bielsa sein Team dazu an, ein Gegentor ohne Gegenwehr zu kassieren.

21.14 Uhr: Die Auszeichnung geht an Marcelo Bielsa. Trainer von Leeds United.

21.13 Uhr: Nach van Veenendaals Dankesrede folgt die Auszeichnung des FIFA Fair Play Awards.

21.11 Uhr: Die niederländische Torhüterin wollte schon „als Kind eine der besten Fußballerinnnen der Welt werden“ - nun hat sie dieses Ziel erreicht.

21.09 Uhr: Sari van Veenendaal sichert sich den „goldenen Handschuh“.

21.08 Uhr: Zur Wahl stehen Christiane Endler (Paris Saint-Germain/Chile), Hedvig Lindahl (VfL Wolfsburg/Schweden) und Sari van Veenendaal (Atletico Madrid/Niederlande).

21.07 Uhr: Als nächste wird die Welttorhüterin des Jahres 2019 ausgezeichnet.

21.05 Uhr: „Ich erzähle ihm alles, was ich sehe und fühle. Auch wenn ich auf den Schiedsrichter schimpfen muss,“ sagte Silvia - stolze Gewinnerin des Fifa Fan Awards.

21.03 Uhr: Diesen gewinnt Silvia Grecco. Ihr Sohn Nickollas ist leidenschaftlicher Fußballfan, allerdings blind. Silvia nimmt ihren Sohn zu jedem Spiel von Palmeiras mit und kommentiert das Spielgeschehen für ihr Kind. 

20.59 Uhr: Die FIFA vergibt zudem einen sogenannten Fan-Award, dessen Sieger nun bekannt gegeben wird.

Wahl zum Weltfußballer 2019 im Live-Ticker: Jürgen Klopp zum Trainer des Jahres gekürt

20.57 Uhr: Klopp ist nach Jupp Heynckes (2013) und Jogi Löw (2014) übrigens der dritte deutsche, der zum Welttrainer gewählt wurde.

Stolzer Gewinner: Jürgen Klopp ist Trainer des Jahres.

20.55 Uhr: „Vor 20 Jahren hätte wohl niemand gedacht, dass ich heute hier stehe - auch nicht vor 10 Jahren, vermutlich nicht einmal vor vier“, sagte Klopp weiter: „Ich muss vielen Leuten danken, angefangen bei meiner Familie, dazu bei meinem fantastischen Klub und nicht zuletzt bei meinem außergewöhnlichen Team. Denn als Coach kann man nur so gut sein, wie sein Team es ist.“

20.53 Uhr: Jürgen Klopp ist Trainer des Jahres.

20.52 Uhr: Nun folgt die Wahl zum besten Trainer!

20.49 Uhr: Die erste Entscheidung ist gefallen. Der Rumäne Daniel Zsori gewinnt den Puskas Award, die Auszeichnung zum Tor des Jahres. 

20.45 Uhr: Los geht´s. Gleich wird das schönste Tor des Jahres gekürt.

20.40 Uhr: Die anwesenden Stars begeben sich allmählich ins Innere des Teatro alla Scala, wo in wenigen Minuten die Gala beginnen wird.

Video: Was ist Common Goal und wer steckt dahinter?

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Ronaldo fehlt - erstes Anzeichen für die Wahl?

20.38 Uhr: Cristiano Ronaldo ist übrigens nicht in Mailand dabei. Möglicherweise ein Indiz, dass sich CR7 den Titel nicht sichern wird. Auch bei früheren Preisverleihungen, bei denen er nicht an der Spitze thronte, hatte Ronaldo bereits einmal gefehlt.

20.27 Uhr: Der Tenor bei den in Mailand anwesenden Fans ist übrigens klar. Ihrer Meinung nach hätte es van Dijk am meisten verdient, zum Weltfußballer gekürt zu werden.“

20.23 Uhr: Megan Rapinoe geht bei den Frauen als Favoritin ins Rennen. Die Weltmeisterin hat einen Liebling bei den Herren: „Van Dijk sollte gewinnen - weil er süß ist.“

20.14 Uhr: Daher freut sich der Liverpool-Coach darüber, dass es van Dijk unter die Top-3 geschafft hat: „Natürlich geht es darum, Tore zu schießen, aber auch darum, diese zu verhindern. Es ist sehr verdient, dass mit Virgil van Dijk nun ein Verteidiger nominiert ist.“

20.12 Uhr: „Du kannst nicht angreifen, wenn du nicht verteidigen kannst.“ - knapp und treffend fasste Jürgen Klopp die Wichtigkeit einer starken Defensive zusammen. 

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Messi, Ronaldo oder van Dijk? Wer wird’s

20.07 Uhr: Nun kam auch Luka Modric zu Wort. Der Sieger aus dem vergangenen Jahr hätte auf die Frage nach seinem Favoriten kaum diplomatischer antworten können:  „Alle drei hatten eine großartige Saison und egal wer gewinnt, er wird das verdientermaßen tun.“

19.58 Uhr: Ronaldo Nazario, der brasilianische Weltmeister, favorisiert unterdessen ebenfalls den Verteidiger: „Messi hat schon fünf [Titel als Weltfussballer], Cristiano Ronaldo hat fünf, vielleicht ist Virgil van Dijk mal dran“, erklärte der frühere Weltklassestürmer und Weltfußballer (1996, 1997, 2002) in Mailand. 

Insgesamt dreimal zum Weltfußballer gekürt: Ronaldo Luís Nazário de Lima

19.47 Uhr: Marco van Basten, Weltfußballer von 1992, drückt seinem Landsmann die Daumen, auf der Gala in Mailand sagte er: „Das ist eine große Frage, wer der beste Spieler der Welt wird. Für mich ist Messi der beste Spieler der Welt, aber es geht darum, wer 2019 am besten gespielt hat. Ich hoffe dieses Mal auf den Niederländer Virgil van Dijk.“

19.33 Uhr: José Mourinho ist bereits zum Trainer des Jahres gekürt worden, 2010 setzte sich der Portugiese die Krone auf. Die Entscheidung auf die Wahl der diesjährigen Nominierten könne er nachvollziehen, wie Mourinho erklärte: „Die Premier League zu gewinnen ist großartig, das hat Pep geschafft. Aber das Endspiel der Champions League ist etwas Besonderes, daher sind Jürgen und Mauricio ebenfalls nominiert.“

19.24 Uhr: Klopp kann sich dank des Sieges in der Champions League übrigens berechtige Hoffnungen auf den Titel machen. Konkurrenz bekommt er mit Mauricio Pochettino und Pep Guardiola aus der Premier League.

19.11 Uhr: Jürgen Klopp ist als bester Trainer nominiert. Vor der Gala gab sich der frühere BVB-Coach gewohnt locker. Angesprochen auf seine Vorbereitungen auf die Wahl sagte Klopp: „Virgil (van Dijk, Anm. d. Red.) hat mir gesagt, ich muss einen Smoking tragen, also habe ich versucht, einen zu finden. Wir werden sehen, was passiert.“

18.58 Uhr: Neben diversen Auszeichnungen präsentiert die FIFA bei den Frauen und Männern zudem erstmals eine Top-Elf der vergangenen Saison. Insgesamt sind 55 Kandidatinnen und Kandiaten nominiert, von denen sich aus deutscher Sicht Sara Däbritz und Dzsenifer Marozsan sowie Marc-André ter Stegen, Joshua Kimmich und Toni Kroos  Hoffungen auf eine Berufung machen können. 

Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Deutsche Frauen weitaus erfolgreicher als die Herren

18.18 Uhr: Bei den Damen sieht die deutsche Ausbeute dagegen weitaus positiver aus. Birgit Prinz (2003. 2004, 2005), Nadine Angerer (2013) und Nadine Keßler (2014) sicherten sich jeweils den Titel, hinzu kommen sieben zweite Ränge (5 x Birgit Prinz, Celia Sasic, Dszenifer Marozsan) sowie drei dritte (Renate Lingor, Fatime Bajramaj, Melanie Behringer). 

17.43 Uhr: Seriensieger sind - wie war es anders zu erwarten - Cristiano Ronaldo und Lionel Messi mit jeweils fünf Triumphen. Kann sich einer der beiden Rivalen heute absetzen? 

17.24 Uhr: Deutschland kann unterdessen ebenfalls nur einen Weltfußballer aufweisen - Lothar Matthäus, 1991. Darüber hinaus sicherte sich Oliver Kahn (2002) den zweiten Platz und Thomas Häßler (1992), Jürgen Klinsmann (1995) sowie Manuel Neuer (2014) wurden Dritter.

16.55 Uhr: Die Niederlande sehnt sich nach einem neuen Weltfußballer. Der letzte und bis dato einzige Oranje-Kicker, der die Wahl für sich entscheiden konnte, war Marco van Basten 1992.

Update um 16.13 Uhr: Wer entscheidet denn eigentlich, wer letztendlich zum Fußballer des Jahres gekürt wird? Die Wahl verläuft zweigeteilt. 50 Prozent der Stimmen basieren auf dem Ergebnis einer Onlineabstimmung sowie der Wahl von 200 ausgewählten Medienvertretern. Die andere Hälfte setzt sich aus der Abstimmung der Trainer und Kapitäne aller Nationalmannschaften zusammen, die jeweils eine Stimme haben. 

Vorbericht: Fifa-Weltfußballer des Jahres 2019 im Live-Ticker: Kann Van Dijk die Superstars besiegen?

Mailand - Zum 29. Mal wird der beste Fußballer des Planeten gewählt. In diesem Jahr findet die Wahl zum Weltfußballer in Mailand statt. Wie gewohnt gehören die Superstars Lionel Messi (FC Barcelona/Argentinien) und Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/Portugal) zu den drei Nominierten. Neu in der Riege der besten Spieler ist der niederländische Verteidiger Virgil van Dijk, der mit dem FC Liverpool die Champions League gewonnen hat. 

Schon vergangenes Jahr hatte keiner der beiden Serien-Sieger die begehrte Trophäe gewinnen können. Nachdem Ronaldo und Messi den Titel seit 2008 unter sich ausgemacht hatten, gewann 2018 mit Luka Modric erstmals wieder ein anderer Spieler. Gibt es also dieses Jahr ein Comeback - oder lässt van Dijk die Offensiv-Stars, wie schon bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres, hinter sich? Er wäre der erste Abwehrspieler seit Fabio Cannavaro 2006 der die bedeutendste Fifa-Auszeichnung erhält.

Virgil van Dijk ist bereits Europas Fußballer des Jahres. Wird er auch Weltfußballer?

Deutsche Hoffnung bei der Wahl des besten Trainers und Torhüters

Am Montagabend wird aber nicht nur der beste Fußballer gewählt. In Mailand werden gleich mehrere Ehrungen vergeben. Um den Titel der besten Fußballerin streiten sich Megan Rapinoe (Seattle Reign FC) und Alex Morgan (Orlando Pride), beide Weltmeister mit den USA, sowie Lucy Bronze (Olympique Lyon/England).

Die Finalisten bei der Wahl zum Welttorhüter sind Ederson (Manchester City/Brasilien), Alisson Becker (FC Liverpool/Brasilien) und Marc-André ter Stegen (FC Barcelona/Deutschland), der ob der hitzigen Torwart-Debatte im DFB-Kasten zuletzt zur Zielscheibe von Bayern-Präsident Uli Hoeneß wurde. 

Den Goldenen Handschuh bei den Frauen wollen Christiane Endler (Paris Saint-Germain/Chile), Hedvig Lindahl (VfL Wolfsburg/Schweden) und Sari van Veenendaal (Atletico Madrid/Niederlande).

Bei den Trainern sind Jürgen Klopp (FC Liverpool), Pep Guardiola (Manchester City) und Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) nominiert. Die Top-3 Trainer im Frauenfußball sind die National-Coaches Jill Ellis (USA), Phil Neville (England) und Sarina Wiegman (Niederlande).

Fifa-Puskás-Preis: Messi und zwei Exoten mit den schönsten Toren

Für den Fifa-Puskás-Preis, also das schönste Tor 2019, sind Lionel Messi (FC Barcelona), Juan Quintero (River Plate) und Dániel Zsóri (MOL Fehérvár FC) nominiert. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Teatro alla Scala in Mailand, einem der bekanntesten Opernhäuser der Welt, und wird ab 20.30 im FIFA-Livestream auf YouTube übertragen. Durch den Abend führen Ruud Gullit, ehemaliger niederländischer Top-Spieler, und die italienische Moderatorin Ilaria D’Amico.

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as/md/trk

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