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Die Vorbereitung startet: Wer jetzt noch keinen Verein hat, der muss sich sputen.

Fußball Wechselfrist

Poststempel entscheidet - die Wechselfrist im Amateurfußball läuft ab

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Die Wechselfrist im Amateurfußball läuft am Sonntag ab. Für viele Funktionäre bleibt der 30. Juni ein ominöses Datum.

Für so manchen Funktionär in den Amateurklubs bleibt der 30. Juni ein markantes wie prekäres Datum. Eine Liste mit allen Spielern für die künftige Saison versenden sie vorher nur ungern. 

Und wenn, dann nur gegen den heiligen Eid, sie bloß nicht vor der Zeit öffentlich machen. Der ominöse 30. Juni ist bekanntlich der Tag, an dem Amateurkicker, die den Klub wechseln wollen, bei ihrem alten Verein den Abschied einreichen müssen. Per Einschreiben mit Quittung. Das Datum des Poststempels entscheidet. 

Am 1. Juli atmen alle auf

Und so hoffen sie jetzt bei vielen Klubs, dass auf den letzten Drücker nichts mehr „anbrennt“. Das kein Konkurrent auf die Idee kommt, einem Kicker ein Angebot zu machen, das der nicht ausschlagen kann. Am Montag, 1. Juli, dürfen alle aufatmen. Zumindest ein bisschen. 

Denn wer unbedingt will, der findet immer noch ein Hintertürchen – und wenn er einen Vertrag unterschreibt und „Berufsspieler“ wird, wie es neuerdings statt Vertragsamateur heißt. Geöffnet ist das Transferfenster noch bis zum 31. August. 

Jetzt geht's erst richtig los

Bis dahin wird sich auch noch eine Menge tun. Garantiert. Das gilt vor allem für den gehobenen Fußball. Beim Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern hat Trainer Magnus Niemöller sogar den Eindruck, „dass gerade Schwung in den Markt kommt und es erst so richtig losgeht.“ 

Ein Markt, auf dem sich auch die Halterner noch intensiv umschauen. Nicht weil es große Lücken im Kader gäbe, im Gegenteil: Anders als viele andere Klubs in Liga vier hat der Aufsteiger sein Feld bereits weitgehend bestellt. Nur eine Planstelle ist noch frei – „jenseits der Mittellinie“, wie Niemöller sagt. Der TuS Haltern sucht noch einen Stürmer, der schnell umschalten kann und weiß, wo das Tor steht. 

Auch Erkenschwick sucht einen Stürmer

Ein Wunsch, mit dem sie am Stausee nicht allein sind. Auch Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick fahndet noch nach einem Angreifer, nachdem Ahmet Inal seine Laufbahn als Torjäger beendet hat und sich künftig aufs Coaching konzentrieren will. Wer kommt, ist offen. 

Immerhin: Alle Wechsel bei den Klubs im Kreis, die bereits amtlich sind, haben wir gesammelt. Nachzulesen sind sie am Montag, 1. Juli, im Lokalsport dieser Zeitung. Das Wichtigste gibt es ab Sonntagabend auch hier im Netz.

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