Regeln im Amateurfußball
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Das geht nicht mehr: Ein angreifender Spieler (hier im weißen Trikot) darf nicht mehr in der Abwehrmauer stehen und den Gegenspieler behindern bzw. dem Torwart die Sicht versperren. Ab sofort muss der Angreifer einen Mindestabstand zur Mauer von einem Meter einnehmen. (Regel 13)
Regeln im Amateurfußball
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Der vierte Wechsel kommt – von der Kreisliga A bis in die Oberliga Westfalen. Anders als in den B- und C-Ligen darf ein bereits ausgewechselter Spieler nicht mehr eingesetzt werden. Und: Um Zeitschinden zu unterbinden, muss der ausgewechselte Spieler ab sofort an der von ihm nächstgelegenen Stelle das Feld verlassen. (Regel 3)
Regeln im Amateurfußball
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Kein Handspiel: Liegt der Spieler am Boden und stützt sich ab, bekommt den Ball aber an den Arm, läuft das spiel weiter. Hier liegt keine unnatürliche Handbewegung vor. Diese Regel wurde konkretisiert. (Regel 12)
Regeln im Amateurfußball
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Das ist und bleibt natürlich ein Handspiel: Geht der Arm sichtbar zum Ball, ist er hoch in die Luft gereckt, muss der Schiri pfeifen. Auch wenn die Regelhüter sich nun mehr Klarheit erhoffen, es wird immer einen Ermessensspielraum für die Unparteiischen geben – und damit Anlass für Diskussionen. (Regel 12)
Regeln im Amateurfußball
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Rot für den Trainer, obwohl der nichts gemacht hat? Ist ab sofort möglich. Fühlt sich ein Schiedsrichter aus der so genannten „Technischen Zone“ beleidigt oder gar bedroht, kann aber keinen eindeutigen Täter ausmachen, weil – wie im Bild – jeder motzt, erhält ab sofort automatisch der höchstrangige Trainer die Strafe. Das kann im schlimmsten Fall auch die Rote Karte sein. Das wurde in Regel 5 konkretisiert.

Kreis- bis Oberliga

Das sind die wichtigsten Regeländerungen im Amateurfußball

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Zur neuen Saison gibt es im Amateurfußball einige Änderungen. Die gelten natürlich auch schon in den laufenden Testspielen: Wir fassen die wichtigsten Neuerungen zusammen. 

Kein Angreifer mehr in der Abwehrmauer

Das geht nicht mehr: Ein angreifender Spieler steht in der Abwehrmauer und behindert den Gegenspieler bzw. nimmt dem Torwart die Sicht. Ab sofort muss der Angreifer einen Mindestabstand zur Mauer von einem Meter einnehmen. (Regel 13)

Der vierte Wechsel kommt für alle

Der vierte Wechsel kommt – von der Kreisliga A bis in die Oberliga Westfalen. Anders als in den B- und C-Ligen darf ein bereits ausgewechselter Spieler allerdings nicht mehr eingesetzt werden.(Regel 3) 

Zeitschinden ist beim Auswechseln nicht mehr drin

Und: Um Zeitschinden zu unterbinden, muss der ausgewechselte Spieler ab sofort an der von ihm nächstgelegenen Stelle das Feld verlassen. Er darf also nicht mehr den Weg zur Bank nehmen. (Regel 3)

Hand oder nicht Hand - es bleibt schwierig

Kein Handspiel: Liegt der Spieler am Boden und stützt sich ab, bekommt den Ball aber an den Arm, läuft das Spiel weiter. Hier liegt keine unnatürliche Handbewegung vor. Diese Regel wurde konkretisiert. (Regel 12)

Geht der Arm sichtbar zum Ball, ist er hoch in die Luft gereckt, muss der Schiri nach wie vor pfeifen. Auch wenn die Regelhüter sich nun mehr Klarheit erhoffen, es wird immer einen Spielraum für die Unparteiischen geben – und damit Anlass für Diskussionen. 

So sieht es Thomas Bäger, Lehrwart im Fußballkreis Recklinghausen: „Wir hoffen, dass es gerechter zugeht. Aber eine Grauzone bleibt, es wird in bestimmten Situationen immer einen Ermessensspielraum geben.“

Im Zweifel trifft es immer den höchstrangigen Trainer

Lautstarke Proteste von der Bank, Beleidigungen, gar Drohungen gegen den Unparteiischen: Vor allem in den Kreisligen, wenn ein Schiedsrichter das Spiel alleine leitet, ist bei solchen Tumulten ein einzelner Täter oft nicht auszumachen - egal ob es ein Spieler, ein Verantwortlicher oder ein Trainer ist.   

In diesem Fall tritt nun eine besondere Regeländerung in Kraft: Automatisch wird in der sogenannten „Technischen Zone“ (dem abgesteckten Bereich an den Bänken) im Zweifel der höchstrangige Trainer bestraft – und das kann sogar zum Verweis des Chefcoaches führen, selbst wenn der gar nichts gemacht hat. Seine Bank, so die Essenz, sollte er im Griff haben. (Regel 5) 

Hier finden Sie die Übersicht des DFB über die Regeländerungen.

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