Timo Ostdorf, Trainer des Fußball-Oberligisten TuS Haltern, schaut über die Schulter.
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Timo Ostdorf trifft im Westfalenpokal mit TuS Haltern auf Regionalligist RW Ahlen.

Fußball

Pokalauslosung brachte Hammeraufgaben - das sind die Gegner von Haltern und Erkenschwick

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Am Mittwochabend wurde die 1. Runde im Westfalenpokal ausgelost. Für TuS Haltern und Spvgg. Erkenschwick hätte es kaum schwerer kommen können.

Timo Ostdorf, Trainer des TuS Haltern, hatte im Vorfeld der Auslosung zum Westfalenpokal eigentlich keine großen Erwartungen: „Einen Wunschgegner habe ich nicht, aber eine allzu weite Fahrt möchte ich auch nicht haben. Die Saison wird keine normale, da haben wir schon genügend Fahrten“, sagte „Ossi“ zu Wochenbeginn.

Kommende Woche steht in der Oberliga Westfalen die erste englische Woche an, weitere folgen. Im Westfalenpokal ist dem TuS zunächst eine weite Fahrt erspart geblieben, trotzdem erwischte der Oberligist ein buchstäbliches Hammerlos. Am Stausee wird in der 1. Runde Rot-Weiß Ahlen gastieren, frisch gebackener Regionalligist!

Ein Wiedersehen mit vielen früheren Spielern

Dabei wird es ein Wiedersehen geben mit einigen ehemaligen Halterner Spielern, zuletzt wurde der Wechsel von Halterns früherem Stammkeeper Rafael Hester an die Werse festgezurrt. Auch Arda Nebi und Romario Wiesweg zog es nach dem Halterner Verzicht auf die Regionalliga zu den Rot-Weißen. Ein Wunschgegner sieht zweifellos anders aus…

Den dürfte auch die Spvgg. Erkenschwick nicht gezogen haben: In der ersten Runde muss die Mannschaft von Trainer David Sawatzki zum Kreispokalsieger des Fußballkreises Hochsauerland reisen, Rot-Weiß Erlinghausen. Sawatzki hatte sich im Vorfeld eigentlich nur gewünscht, „nach all den Fahrten im Pokal zuletzt mal ein Heimspiel“ zu haben. Doch auch daraus wurde nichts, Erlinghausen als klassentieferer Landesligist genießt automatisch Heimrecht. Die Spvgg. dafür hat demnächst eine Anfahrt von 140 Kilometern vor der Brust!

Schermbeck mit lösbarer Aufgabe im Sauerland

Eine weite Fahrt, aber eine machbare Aufgabe erwartet dafür den Kreispokalfinalisten 2019/2020 und Westfalenpokalfinalisten und dritten Vertreter des Fußballkreises RE im kommenden Westfalenpokal: Der SV Schermbeck reist zum Landesligisten SV Attendorn ins Sauerland.

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