Szene aus dem Kreispokalspiel (2. Runde) SSC Recklinghausen gegen FC Leusberg.
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Alarm vor dem SSC-Tor: Der Versuch von Oliver Sindern wird von Keeper Benjamin John pariert.

Fußball

Außenseiter entscheidet Kreispokal-Derby im Elfmeterschießen

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Erst spät kam der FC Leusberg beim Kreispokal-Derby beim SSC Recklinghausen in die Partie, rettete sich aber ins Elfmeterschießen.

Für Volker Bärwald war’s in der Lotterie ein gerechtes Ergebnis: Der Trainer steht mit dem SSC Recklinghausen in der dritten Runde des Krombacher Kreispokals. Auf eigenem Platz setzte sich der B-Ligist im Elfmeterschießen gegen den FC Leusberg durch.

Nach 90 Minuten war die umkämpfte Partie beim Stande von 1:1 (1:0) beendet gewesen. Es war ein Resultat, das eher den Mannen von der Strünkedestraße schmeichelte. Zwar war der A-Ligist spät im Spiel angekommen und hatte in einer schlussendlich sehr umkämpften Pokalpartie auch mehr vom Spiel – lange Zeit aber hatte sich der Außenseiter als das gefälligere Team erwiesen.

„Ich denke, wir haben’s verdient, weiter zu kommen“, so Volker Bärwald. Leusbergs Trainer Maurice Kühn pflichtet bei: „Der Sieg für den SSC geht unter dem Strich in Ordnung.“ So ganz traurig war Kühn offensichtlich nicht: „Ich bin gar nicht mal unzufrieden. Wir haben uns stark ins Spiel zurück gekämpft, das macht Mut für die Meisterschaft in der nächsten Woche. Und nur die zählt.“ Beim SSC freut man sich indes, weiter im Pokal mitmischen zu dürfen (nächster Gegner ist voraussichtlich am Dienstag mit der DJK Grün-Weiß Erkenschwick ein weiterer A-Ligist).

Bester Mann beim FCL ist lange der Torhüter

Was handfeste Gründe hat: „Wir waren spielerisch lange Zeit besser als der Gegner“, so Volker Bärwald, dem auch die umkämpfte Schlussphase keine Angst einjagen konnte: „Leusberg hat uns nicht erschrecken können, physisch sind wir sehr weit.“ Philipp Bettenworth hatte den B-Ligisten nach einem Eckball früh in Führung gebracht (9.), Leusbergs Ausgleich resultierte aus einem Foulelfmeter (Enes Korkmaz legte Bilal Moho), den Peter Schönfeldt verwandelte (77.).

Bis dahin war Leusbergs bester Mann der gewesen, der das Tor hütete: Christopher Ditterle stand mehrfach im Mittelpunkt, reagierte bei den Schüssen von Korkmaz (30.), Bettenworth (44.) und vor allem beim tückisch abgefälschten Schuss von Mehmet-Akif Özdemir (48.) glänzend. Auch im Elfmeterschießen parierte „Fisch“ einmal. Dumm nur aus Leusberger Sicht, dass Jan Lehmann das Rund vom „Punkt“ in den Himmel jagte und Pascal Schäfer an SSC-Keeper Benjamin John scheiterte…

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