Bezirksligist Genclikspor Recklinghausen bejubelt einen Treffer.
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Bezirksligist Genclikspor hat für das Duell mit derSpvgg. Erkenschwick auf ein Spiel auf Asche verzichtet.

Fußball

So geht es heute Abend im Kreispokal weiter - Borussia Ahsen verlegt Spiel nach Haltern

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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  • Christine Horn
    Christine Horn
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Um die Favoriten zu ärgern, greifen Außenseiter manchmal in die Trickkiste, zum Beispiel treten sie auf Asche an. Genclikspor verzichtet darauf am Mittwoch in Kreispokal.

Yakup Köse spricht das aus, was er denkt: „Klar ist der Pokal etwas Besonderes, natürlich nehmen wir den ernst. Aber wir haben auch einige angeschlagene Spieler, da können wir doch auf Asche nichts riskieren.“

Bei der Spvgg. Erkenschwick ist man kaum böse: Anstelle dass das Drittrundenspiel am Mittwoch auf dem Ascheplatz an der Sauerbruchstraße in Recklinghausen-Süd ausgetragen wird, werden um 19 Uhr die Flutlichter auf der Jule-Ludorf-Sportanlage angeworfen.

Yakup Köse glaubt an eine Chance

Auch auf Kunstrasen glaubt Yakup Köse an eine Chance für den Bezirksligisten: „Sonst bräuchte man den Pokal nicht zu spielen“, so Köse, der aus seiner Zeit in der Ober- und Westfalenliga einige Duelle mit den Schwarz-Roten bestritten hat und weiß: „Erkenschwick ist unangenehm zu spielen, aber das wollen wir auch sein.“

Genau das erwartet Erkenschwicks Trainer David Sawatzki: „Egal wer bei Genclik spielen wird, der wird sich gegen uns voll reinwerfen. Das kann ein ganz unangenehmes Spiel werden.“ Eins, vor dem dem Übungsleiter große Personalsorgen plagen: Sami Bouachria, Enes Kaya, Danny Tottmann, Christoph Kasak, Timur Umar und Behnan Sarikiz drohen alle angeschlagen auszufallen. Sawatzki: „Klar werden wir noch elf Mann aufbieten, aber ideal ist unsere Personalsituation aktuell nicht.“

Vorfreude bei Borussia Ahsen

Ab 19.30 Uhr werden am Mittwochabend dazu drei Achtelfinals ausgetragen, darunter die Partie Borussia Ahsen - TuS Haltern. Am Gerneberg ist die Freude groß, nach langer Zeit wieder gegen einen Oberligisten zu spielen – vor allem bei Trainer Marcel Peters.

„Käse“ – so Peters Spitzname – spielte über Jahre bei der DJK GW Erkenschwick, dem Heimverein von Halterns Trainer Timo Ostdorf. „In meinem ersten Seniorenjahr stand Ossi als B-Jugendlicher immer an Bande und hat zugeguckt“, berichtet Peters. „Uns verbindet echt eine lange Zeit und eine Freundschaft – aber kurioserweise haben wir nie in einer Mannschaft zusammen gespielt.“

Achterbahnfahrt im Sportzentrum Nord

Die Vorfreude beim A-Ligisten ist entsprechend groß. Peters: „In der Vergangenheit hat Ahsen immer bewiesen, dass sie den Großen das Leben schwermachen können.“ Am Mittwochmittag haben sich beide Klubs darauf geeinigt, das Heimrecht zu tauschen. Die Partie findet demnach ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Stauseekampfbahn statt. Grund: Wegen der anhaltenden Regenfälle ist der Rasenplatz in Ahsen unbespielbar.

Die Marschroute bleibt: „Wir werden den Bus vor dem Tor parken und auf eine Chance hoffen. Die neuen Pokalregeln kommen uns vielleicht auch entgegen.“ Eine Verlängerung gibt es keine mehr bei unentschiedenem Ausgang, dann folgt sofort das Elfmeterschießen.

Einer Achterbahnfahrt gleicht die laufende Saison des Bezirksligisten Teutonia SuS Waltrop, der sich heute Abend im „SpoNo“ dem Landesligisten Westfalia Gemen gegenüber sieht. Während das Team von Trainer Tim Braun im Pokal bislang stark aufspielte – 4:2-Sieg bei Bezirksligist SV Lippramsdorf und 4:1-Erfolg gegen den VfB Waltrop – läuft es in der Liga alles andere als optimal. Vergangenen Sonntag holte die Mannschaft beim 1:0-Auswärtssieg in Stockum erst den zweiten Dreier. Da Sonntag Schlusslicht SG Castrop nach Waltrop kommt, liegt der Fokus des Tabellenzehnten auf der Liga. Dennoch nimmt Braun das Pokalspiel gegen den Westfalenligisten Westfalia Gemen sehr ernst: „Mit einem Sieg würden wir im Viertelfinale auf GW Erkenschwick treffen und hätten dann die Chance, ins Halbfinale einzuziehen.“

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