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Trainer Hilmar Schinske hat beim SV Horneburg die Brocken hingeworfen.

Fußball Kreisliga

Trainer Schinske wirft in Horneburg die Brocken hin - das sind die Gründe

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Hilmar Schinske hat sein Traineramt beim B-Kreisligisten SV Horneburg zur Verfügung gestellt. Der Grund war aber nicht die 3:12-Niederlage am Wochenende beim VfB Waltrop.

Grund waren, so Schinske, die Begleitumstände. Von der Tribüne aus hätten (verletzte) Horneburger Spieler Stimmung gegen Mannschaft und Trainer gemacht, weiß Schinske zu berichten: „Das ist vereinsschädigendes Verhalten. Für mich gab es die Alternativen, dass entweder diese Spieler gehen müssen, oder ich als Trainer. Und da es mir wichtig ist, die Mannschaft nicht zu schwächen, habe ich diese Entscheidung getroffen.“

Akuelle Spieler oder nicht?

Robert Rohde, Vereinsvorsitzender des SV Horneburg, seinerseits hat sich kundig gemacht und sagt: „Es waren keine aktuellen Spieler, die gelästert haben. Es waren Spieler, die vom VfB Waltrop nach Horneburg gekommen waren und nun wieder zum VfB zurückgewechselt sind.“ 

Motivieren, nicht kritisieren

Wie dem auch sei, mit dem Zusammenhalt der Mannschaft scheint es ohnehin nicht gut bestellt zu sein. „Die Einstellung einiger Spieler stimmt nicht, das habe ich auch klar gesagt“, bestätigt Rohde. Schinske drückt sich ganz vorsichtig aus: „Ich habe eine Grundmaxime: Die Spieler sollen sich gegenseitig motivieren, nicht kritisieren. Ich kann nicht die Fehler anderer kritisieren, wenn ich genug damit zu tun habe, die eigene Leistung auf den Platz zu bringen.“

Mannschaft trainiert sich zunächst selbst

 Aus sportlicher Sicht, da sind sich beide einig, trägt auch die ellenlange Verletztenliste dazu bei, dass es ergebnismäßig bei den Horneburgern derzeit nicht läuft. „Wir haben fünf oder sechs Verletzte, die locker einen Stammplatz hätten“, so Schinske. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Tobias Guse als Leistungsträger am Sonntag an der Achillessehne und wird mehrere Wochen ausfallen.

 Schinske hatte das Amt erst zu Saisonbeginn von Rüdiger Bona übernommen. Wer Schinskes Nachfolge antreten soll, ist noch unklar. Die Mannschaft wird sich vorerst selbst trainieren.

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