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Mit ruhiger Hand von der Freiwurflinie: Christoph Bruns führte Citybasket mit 15 Punkten zum Auswärtserfolg in Leverkusen.

Basketball

65:64 – Citybasket siegt knapp bei Aufsteiger Leverkusen

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RE/LEVERKUSEN - Recklinghäuser Maßarbeit zum Regionalliga-Start: Citybasket markierte im Duell beim SC Fast-Break Leverkusen einen Punkt mehr als der Aufsteiger. Mit 65:64 (30:49) setzte sich die Mannschaft von Trainer Johannes Hülsmann durch.

Bis es so weit war, hatten die Gäste in der Sporthalle des Leverkusener Heisenberg-Gymnasiums ein schweres Stück Arbeit zu verrichten. Der SC Fast-Break spielte so, wie es Aufsteiger zu tun pflegen: mit viel Energie und Enthusiasmus. Vor allem in den Rebound-Duellen am Brett bereiteten die Gastgeber den Recklinghäusern Probleme: Leverkusen erarbeitete sich viele zweite Chancen. Auf der anderen Seite haderten die Recklinghäuser mit ihrer Trefferquote. „Wir haben ganz schlecht getroffen“, sagte Trainer Hülsmann. „Viele Bälle fielen wieder heraus. Wir haben es aber auch zu oft von außen probiert.“ So führte der Aufsteiger nach dem ersten Viertel überraschend deutlich mit 31:13. Bis zur Halbzeit wurde es noch deutlicher: Mit einem satten 19-Punkte-Rückstand marschierten die Gäste in die Kabine. „Ich hatte den Eindruck, dass wir zu Beginn nicht bereit waren“, sagte Trainer Hülsmann hinterher. Für ihren Kampfgeist in der zweiten Hälfte zollte der Coach seinen Spielern aber ein großes Lob: „Jedem, der auf dem Feld stand, war anzumerken, dass er dieses Spiel auf keinen Fall verlieren wollte.“ Citybasket erhöhte den Druck in der Defensive und schloss seine Angriffe besser ab. Mit 19:10 sicherten sich die Gäste das dritte Viertel und verkürzten den Rückstand auf zehn Punkte. Im Schlussabschnitt ließ Citybasket dann so gut wie nichts mehr zu, leistete auch bei den Rebounds bessere Arbeit. Ganze fünf Punkte gestatteten die Recklinghäuser dem Aufsteiger noch. Am Ende war es Christoph Bruns (mit 15 Punkten bester Schütze bei Citybasket), der mit zwei Freiwürfen den hauchdünnen Erfolg perfekt machte. Das Fazit von Trainer Johannes Hülsmann: „Kämpferisch war es eine Topleistung gegen einen Gegner, der zu Hause nicht zu unterschätzen ist. Spielerisch? Na ja. Da haben wir noch viel Potenzial, uns zu steigern.“

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