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Zum Auftakt gleich Hertener Topscorer: Ryon Howard erzielte 18 Punkte für die Löwen.

Basketball

69:60 - Löwen schlagen Ibbenbüren

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HERTEN - Etwas weniger Spektakel, dafür mehr Arbeit in der Defensive - das hatte Trainer Cedric Hüsken vor der Saison angekündigt. Zum Regionalliga-Start hielt sich seine Mannschaft daran. Die Löwen besiegten vor 350 Zuschauern die AOK Ballers Ibbenbüren mit 69:60 (44:37).

Den Grundstein dazu legten die Hertener in der Defensive. Einen Gegner wie Ibbenbüren – alles andere als Regionalliga-Laufkundschaft – bei 60 Punkten zu halten, das ist aller Ehren wert. Es war an diesem Samstagabend aber auch nötig. Denn im Spiel nach vorn lief bei den Löwen noch längst nicht alles rund. „In der Offense haben wir viel Luft nach oben“, sagte Trainer Cedric Hüsken hinterher. „Die beiden Punkte nehmen wir trotzdem gern mit.“ Die Gastgeber starteten schleppend in die Saison: In der ersten Halbzeit lagen die Löwen zeitweise mit fünf Punkten zurück. Jeremy Lewis, Ibbenbürens abschlussstarken Aufbauspieler, hatten sie zwar 40 Minuten recht gut unter Kontrolle. Benjamin Fumey allerdings bekamen die Hertener zunächst gar nicht in den Griff. Neun Punkte erzielte der 2,03 m lange Center im ersten Viertel, 15 waren es zur Pause. Es war David Feldmann, der die Löwen auf Kurs brachte: Zwischen der 26. und 28. Minute versenkte der Neuzugang aus Bochum den Ball drei Mal in Folge aus der Distanz im Korb. Statt 25:28 stand es plötzlich 34:28. Diese Führung gaben die Hertener im Verlauf des Abends nicht mehr her. Zwar leistete sich die Mannschaft von Trainer Hüsken gegen Ende des dritten Viertels und zu Beginn des vierten eine schwache Phase. Mehr als fünf Minuten gelang viertelübergreifend kein einziger Korb. Profit vermochten die Gäste nicht daraus zu schlagen, auch sie trafen in der Phase miserabel. Als es Mathias Perl zu bunt wurde und den Ball nach einem energischen Antritt zum 58:47 in den Korb bugsierte (33.), lief es wieder besser. Mann des Abends aus Sicht der Gastgeber war Ryon Howard. Der Flügelspieler erzielte gleich das erste Double-Double für seinen neuen Klub. Der US-Amerikaner erzielte 18 Punkte und schnappte sich 14 Rebounds. Auch Neuzugang Mathias Perl wusste zu überzeugen: Der ehemalige Schwelmer packte in der Defensive energisch zu, erzielte 13 Punkte und hatte den Blick für die Kollegen. Wann standen auf einem Statistikzettel zuletzt zehn Assists für einen Hertener Basketballer? Daran konnte sich auch Trainer Hüsken nicht erinnern.

Hertener Löwen: Jetullahi 6, Rohan, Perl 13, Strubich 3/1, Volk 2, Penev 2, Howard 18, Folger, Feldmann 14/4, Smith 11

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