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Nicht auzuhalten: Der überragende Ryon Howard (M.) lässt die Dortmunder Kevin Bode (l.) und Jason Tolkmit stehen.

Basketball

89:64 - Hertener Löwen gewinnen auch ihr drittes Spiel

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Herten - Einseitiger geht es nicht. Die Hertener Löwen landen in der Regionalliga West einen jederzeit ungefährdeten Heimsieg gegen den SVD 49 Dortmund. Der Aufsteiger kommt beim 89:64 noch glimpflich davon.

Dass es am Ende „nur“ 89:64 (62:28) stand, war eine Folge des nachlassenden Elans der Hausherren in der zweiten Halbzeit. Peter Radegast, Coach des unterlegenen Gasts, räumte nach der Schlusssirene ein, „dass das Ergebnis schmeichelhaft für uns ist“. Der Trainer des SV Derne stand da noch unter dem Eindruck des ersten Viertels, in dem die Löwen wie ein Hurrikan durch die Deckung der Gäste gestürmt waren und sich einen vorentscheidenden 31:12-Vorsprung erspielten. Im zweiten Viertel machten die Löwen weiter, bauten den Vorsprung auf über 30 Zähler aus. Mehrfach gab es von den 320 Zuschauern Szenenapplaus für feine Angriffsvarianten. Stets dabei: Neuzugang Ryon Howard, der immer wieder Lücken in den Dortmunder Abwehrverbund riss. 21 seiner 23 Punkte erzielte Howard vor dem Seitenwechsel – vier von fünf Mal traf er dabei aus der Distanz. In der zweiten Halbzeit war der Gast mit Erfolg bemüht, den Schaden in Grenzen zu halten. Dabei profitierte der SVD 49 von der nachlassenden Entschlossenheit der Löwen. Dass er verständlicherweise vielen Akteuren Spielzeit eingeräumt hatte, mochte Trainer Cedric Hüsken hinterher nicht als Begründung für die schwächere Vorstellung nach der Pause gelten lassen. „Wir haben unsere Energie in der Kabine gelassen“, analysierte der Coach, dessen Team den Halbzeitvorsprung bis zum Ende des dritten Viertels noch einmal leicht ausbaute (76:37). Dann schwand die Konzentration immer mehr, und die Gäste verkürzten den Rückstand in den letzten zehn Spielminuten um 14 Zähler. Dortmunds Trainer Radegast: „In der zweiten Halbzeit haben wir intensiver verteidigt, aber auch von den Flüchtigkeitsfehlern des Gegners profitiert. Wir müssen gegen andere Mannschaften punkten als Herten.“

Hertener Löwen: Jetullahi 9 , Pflüger, Rojahn 4, Strubich 5/1, Volk 3, Penev 8, Howard 23/4, Ober, Bhoye Sow, Neumann 10, Feldmann 14/4, Smith 13

SVD 49 Dortmund: Bowser 15/2, Bode 6, Beckmann 7, Fuhrmann 6, Dimkovski 7/1, Nsiabandoki 6, Keuthen 2, Tolkmit 15/3, Böcker

Viertel: 31:12, 31: 16, 14:9, 13:27 Zuschauer: 320

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