Robin Pflüger beim Freiwurf für die Hertener Löwen.
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Zwangspause: Vize-Kapitän Robin Pflüger wird den Hertener Löwen wochenlang fehlen.

Basketball

Hin und Her auf der Krankenstation

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Citybasket sieht sich für den ersten Doppelspieltag in der Regionalliga gerüstet. Bei den Hertener Löwen gibt es einige Fragezeichen - und harte Fakten: Jetzt fällt auch noch Robin Pflüger aus.

Satte 26 Spieltage in der Regionalliga West bis Ende März 2021: Ohne strapaziöse Doppelspieltage ist das nicht zu schaffen. An diesem Wochenende geht es in der Klasse zum ersten Mal in die Vollen: Heute wird Runde drei ausgespielt – keine 48 Stunden später folgt die vierte.

Da trifft es sich gut, dass sich bei Citybasket Recklinghausen pünktlich zum Sprungball der Kader wieder füllt. Den Saisonauftakt gegen Telekom Baskets Bonn II (88:89) musste Trainer Johannes Hülsmann noch mit einem Rumpfteam bestreiten.

Salman Manzur und Jamie Töps sind auch weiter kein Thema. Dafür laufen an diesem Freitag gegen Aufsteiger TuS 59 HammStars (20 Uhr – Vestische Arena, Campus Blumenthal) der zuletzt angeschlagene US-Guard Nathan Davis sowie die beiden Routiniers Christoph Bruns und Jan Letailleur auf.

Mehr Spieler, größere Qualität

Das bedeutet: mehr Spieler, größere Qualität. „Die Voraussetzungen sind ganz anders als vor zwei Wochen“, sagt Hülsmann. Im Training hat der Coach klare Fortschritte verzeichnet. „Wir sind in der Favoritenrolle, aber Hamm darf man auf keinen Fall unterschätzen.“

Vor allem Till Hornscheidt, der als Antreiber der Metropol Baskets oft in der Vestischen Arena gespielt hat, wollen die Recklinghäuser im Auge behalten. Gegen BG Hagen markierte der Aufbauspieler vor einer Woche 29 Punkte.

Konrad Tota kehrt in die Vestische Arena zurück

Dazu kommt Hamm mit einem alten Bekannten: Konrad Tota, in der Saison 2017/18 für Citybasket am Ball und inzwischen runde 40. „Konrad ist ein jung gebliebener 40-Jähriger“, warnt Trainer Hülsmann. Einer, der mit ruhiger Hand immer noch zweistellig punktet.

Dennoch: Citybasket hat den ersten Saisonerfolg fest im Visier. Der würde dem Team Schwung für den Sonntag geben. Da haben die Recklinghäuser die lange Reise zur BBG Herford vor der Brust (16 Uhr – Sporthalle Friedrich-Gymnasium)

Die Reihen bei den Löwen lichten sich

Und damit nach Herten: Vor dem heutigen Heimspiel gegen die New Elephants Grevenbroich (20 Uhr - Rosa-Parks-Sporthalle) lichten sich bei den Löwen die Reihen weiter. In seiner Not beorderte Coach Cedric Hüsken schon die zweite Mannschaft zum Training – um Fünf gegen Fünf spielen zu können.

Jüngster Neuzugang auf der Krankenstation: Robin Pflüger. Dessen Verletzung an der Hand ist schwerer als zunächst angenommen. Am Daumen sind Knochen und Band lädiert, der 27-Jährige soll vier Wochen ausfallen.

Die Hängepartie um Hightower geht weiter

Das trifft die Löwen schwer. Der Vize-Kapitän hat eine exzellente Vorbereitung gespielt. „Rob ist ein Anker in der Mannschaft“, sagt Trainer Hüsken. Ein Anker, der an diesem Freitag fehlt.

Etwas Hoffnung gibt es dagegen noch für Andrew Lundström. Der 24-Jährige hat sich kein Band im Sprunggelenk gerissen, wie befürchtet. Es ist nur eine Dehnung. Lundström will sich mit aufwärmen – und dann entscheiden.

Unklar war am Donnerstag auch, ob die Löwen-Fans gegen Grevenbroich endlich Lavon Hightower in Aktion zu sehen bekommen. Im Fall des US-Amerikaners lagen am Freitag noch immer nicht alle Dokumente der Behörden vor. Bis 16 Uhr hat die Passstelle des Verbandes an diesem Freitag geöffnet. Das wird knapp.

Am Sonntag geht‘s nach Hamm

Und der Gegner? Die New Elephants Grevenbroich rücken mit einem Trainer (Ken Pfüller) an, der seinen Job versteht. Mit einem starken US-Boy (John Murray), den man stoppen muss. Und einem Center mit Zweitliga-Erfahrung (Dzemal Selimovic).

„Das Team spielt schnellen, aggressiven Basketball“ sagt Löwen-Trainer Hüsken. Die New Elephants haben erst ein Spiel in dieser Saison absolviert: Mit dem 98:87-Erfolg bei der BG Hagen haben sie dabei aber schon eine echte Duftmarke gesetzt.

Am Sonntag geht es für die Hertener Löwen dann bei Aufsteiger TuS 59 Hamm weiter (16 Uhr – Sporthalle am Beisenkamp).

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