Immer ein besonderer Gast in Recklinghausen: Wenn Till von Guionneau (l.) und Citybasket auf Willi Köhler (r.) und die BG Dorsten treffen, ist etwas los in der Vestischen Arena.

Basketball

Kampf um die Play-offs: Heimspiele für Citybasket Recklinghausen und Hertener Löwen

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  • Kevin Korte
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Im Regionalliga-Derby zwischen Citybasket Recklinghausen und BG Dorsten steht viel auf dem Spiel – dank der Play-offs. Die Hertener Löwen wollen endlich ein Spitzenteam schlagen.

  • Citybasket Recklinghausen erwartet die BG Dorsten
  • Hertener Löwen empfangen die Dragons Rhöndorf
  • Tobender Kampf um Play-off-Plätze

"Zum Glück haben wir vor der Saison die Play-offs erfunden“, sagt Georg Kleine, Sportdirektor beim Basketball-Regionalligisten Citybasket Recklinghausen. Tatsächlich: Zum Glück. Der Kampf um ein Endrunden-Ticket tobt: Den Tabellenfünften, die Hertener Löwen (22 Punkte), und den Zehnten, den BSV Wulfen (18 Punkte), trennen gerade einmal zwei Siege. Auch noch in der Verlosung: Der Tabellenzwölfte BG Dorsten mit aktuell 14 Punkten. Am Samstag Gast in der Vestischen Arena (Beginn: 18 Uhr).

Auch wenn die Dorstener Chancen eher theoretischer Natur sind: "Im WBV-Pokal stehen wir im Halbfinale, und in der Liga wollen wir auch noch sportlich einen guten Eindruck hinterlassen“, sagt der Klub-Vorsitzende Thomas Klings. Ganz anders der Anspruch bei Citybasket:  „Es hat jede Menge Brisanz“, sagt Georg Kleine. Für die Gastgeber zumal. Durch die 50:82-Niederlage bei den RheinStars Köln ist Citybasket auf Platz acht gerutscht, den letzten Play-off-Rang. Eine erneute Derby-Niederlage wäre schmerzlich.

Hülsmanns Rechnung: 28 Punkte müssten reichen

Trainer Johannes Hülsmann weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Es ist ganz wichtig, dass wir unsere Heimspiele gewinnen“, sagt der Coach. An diesem Samstag gegen Dorsten, später noch gegen die New Elephants Grevenbroich (15. 2.) und gegen Bayer Leverkusen II (7. 3.). Auf 28 Punkte käme Citybasket dann, das sollte langen, um einen Platz in den „Top 8“ der Regionalliga zu behaupten.

Visier richtig eingestellt? Semir Albinovic und die Löwen wollen gegen Rhöndorf besser treffen.


Unterdessen unternehmen die Hertener Löwen gegen die Dragons Rhöndorf (Samstag, 19:30 Uhr, Rosa-Parks-Halle) den nächsten Anlauf, ein Regionalliga-Spitzenteam zu schlagen.

Unter der Woche haben die Hertener weiter an ihrer Defensive gearbeitet. Offensiv bleibt die Hoffnung, dass bei den Löwen der Knoten platzt, die Schützen endlich ihre Ladehemmung bei Korblegern und Würfen aus der Nahdistanz ablegen. Die Schwächen im Abschluss, so Trainer Hüsken, lägen „wie ein Schatten“ auf dieser Saison: „Aber die Stimmung ist gut, die Jungs sind heiß. Sie wollen zeigen, dass sie es auch gegen die Top-Teams können.“ Alle Spieler sind fit. Allerdings muss die Mannschaft den Abgang von Lennart Weichsel kompensieren.

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