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„Englische Woche“ für Juan Barga und Citybasket: Der Regionalligist spielt heute im Pokal in Ibbenbüren, am Samstag geht’s in der Liga weiter.

Basketball

Citybaskets hohe Pokal-Hürde in der „Hölle Ost“

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RECKLINGHAUSEN - n der Regionalliga West kommt Citybasket immer besser in Schwung. Der soll die Recklinghäuser Basketballer jetzt auch im WBV-Pokal in die nächste Runde tragen. Heute Abend spielt Citybasket bei den AOK Ballers Ibbenbüren. Das Duell des Regionalliga-Vierten gegen den Fünften ist das Topspiel in Runde zwei.

Gemessen an den Kilometern der Anreise und der Qualität des Gegners war kein ungünstigeres Los im Topf. „Dümmer hätte es kaum laufen können“, sagt auch Citybasket-Trainer Johannes Hülsmann – und tröstet sich mit dem Satz aller Übungsleiter, die eine schwere Pokalaufgabe vor der Brust haben: „Wenn wir ins Finale kommen wollen, müssen wir alle schlagen.“ Eine Floskel ist das aber nicht: In Recklinghausen steht der WBV-Pokal hoch im Kurs. „Wir sind heiß darauf, weit zu kommen“, sagt Hülsmann. „Gefühlt stand doch die halbe Mannschaft irgendwann mal im Finale. Das ist immer etwas Besonderes.“ Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg, und eine der größten Hürden wartet in Ibbenbüren. In der dortigen Sporthalle Ost, wegen der stets enthusiastischen Stimmung der Fans auch „Hölle Ost“ genannt, hat Citybasket einiges geradezurücken. Im Dezember 2017 waren die Recklinghäuser dort innerhalb von drei Tagen zwei Mal zu Gast. In der Regionalliga (67:90) wie auch im WBV-Pokal (73:102) kam Citybasket unter die Räder. An diesem Mittwoch stünden die Recklinghäuser Chancen besser als vor zehn Monaten, sagt Johannes Hülsmann: „Damals waren wir schlechter besetzt.“ Auch beim Gastgeber ist der Respekt groß Das hat sich bis ins nördliche Münsterland herumgesprochen. Der Respekt vor Citybasket ist groß. „Für die zweite WBV-Pokalrunde sei das schon „ein sehr unglückliches Los“, gibt auch Ibbenbürens Coach Christian Beuing zu Protokoll. Der Trainer erwartet ein enges Duell. „Vor unseren Fans zu spielen ist natürlich ein Riesenvorteil.“ Johannes Hülsmann hat Ibbenbüren bereits beobachtet. Center Benjamin Fumey sei der Dreh- und Angelpunkt. Ihn und Spielmacher Jeremy Lewis müsse sein Team kontrollieren: „Dann haben wir dort gute Möglichkeiten.“

AOK Ballers Ibbenbüren - Citybasket Recklinghausen, heute (Mi.) 20 Uhr. Sporthalle Ost, Am Sportzentrum 22

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