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Umsichtiger Spiellenker und bester Schütze: Mathias Perl.

Basketball

Hertener Löwen nehmen Revanche für Pokalniederlage

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IBBENBÜREN - Die Hertener Löwen sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet: Am Samstagabend setzte sich der Regionalligist bei den AOK Ballers Ibbenbüren mit 82:78 (43:39) durch.

Damit nahmen die Löwen bei den Münsterländern Revanche für die überraschende Heimniederlage im WBV-Pokal im vergangenen Dezember. „Die Punkte nehmen wir gern mit. In Ibbenbüren gewinnt man nicht mal so eben“, kommentierte Trainer Cedric Hüsken den zehnten Saisonerfolg der Löwen. „Hier werden andere Teams noch Punkte lassen.“ Ein „Hingucker“ war der erste Löwen-Auftritt in 2019 aber nicht. Beide Mannschaften hätten den rund 700 Zuschauern in der Sporthalle Nord „viel Kampf und Krampf“ geboten, befand der Hertener Coach. Dass der Erfolg der Gäste unter dem Strich aber in Ordnung ging, daran gab es hinterher kaum Zweifel. Immerhin lagen die Löwen mehr als 37 von 40 Minuten in Führung, die Gastgeber waren gerade mal 1:18 Minuten vorn. Bis zu elf Punkte betrug zeitweise der Vorsprung der Hertener. Dass Ibbenbüren bis zum Ende dran blieb, lang vor allem an Omar Zemhoute. Den 26-jährigen Allrounder bekamen die Verteidiger der Löwen schwer zu fassen. „Das hat schon fast Tradition: Gegen uns dreht er immer auf“, sagte Trainer Cedric Hüsken. Im Dezember steuerte Zemhoute 25 Punkte zum überraschenden Pokalerfolg in Herten bei, am Samstagabend kam er sogar auf 26 Zähler. Dafür hatten die Hertener Ibbenbürens US-Spielmacher Denzel Johnson unter Kontrolle. Dessen Rückkehr zum neuen Jahr feierten die AOK Ballers als „Kracher“ – gegen die Löwen zündete der aber nicht: 13 Punkte erzielte der Amerikaner. Das konnten Trainer Hüsken und sein Team verschmerzen. Denn gleich fünf Löwen punkteten in Ibbenbüren zweistellig: Faton Jetullahi, Felix Neumann, Dijon Smith, Ryon Howard und Mathias Perl, der schon Ende des alten Jahres gegen die BBG Herford groß aufgespielt hatte. Auch in Ibbenbüren zeigte der ehemalige Schwelmer eine starke Leistung: Perl stand mehr als 36 Minuten auf dem Feld, lenkte das Spiel der Löwen umsichtig, lieferte acht Assists und war mit 19 Punkten auch noch Topscorer. Bemerkenswert dabei: Dreimal nahm der Aufbauspieler aus der Distanz Maß, dreimal versenkte er den Ball im Korb der Gastgeber. So soll’s am Freitagabend im Derby weitergehen.

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