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Riesen unter sich: Citybaskets Theo Turner (l.) und Löwe Dijon Smith treffen auch an diesem Freitag wieder direkt aufeinander.

Basketball

Hochspannung vor dem Regionalliga-Derby

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HERTEN - Hertener Löwen gegen Citybasket Recklinghausen– das Duell der Nachbarn lässt die Fieberkurve bei Teams und Fans verlässlich steigen. An diesem Freitag ist es wieder soweit. Sprungball in der Hertener Rosa-Parks-Sporthalle an der Fritz-Erler-Straße: 20 Uhr.

Dass beide Klubs in dieser Saison bittere Pleiten kassiert haben, dass beide Tabellenführer Düsseldorf nur noch mit dem Fernglas sehen – an diesem Freitagabend spielt das alles keine Rolle: Vor dem Regionalliga-Duell zwischen dem Tabellenfünften und dem Siebten in der Rosa-Parks-Sporthalle knistert es wie vor einem Finale. „Das Spiel ist etwas Besonderes. Die Tabelle ist egal, einen Favoriten gibt es nicht. Jeder kann den anderen schlagen“, sagt Löwen-Trainer Cedric Hüsken. Und sein Recklinghäuser Kollege Johannes Hülsmann meint: „Natürlich sind wir heiß auf das Spiel. Wir wollen Revanche.“ Das Hinspiel in ging für Citybasket vor 800 Zuschauern mit 77:81 verloren. Die dritte Regionalliga-Niederlage in Serie gegen den Nachbarn. Kein Wunder, dass es bei den Gästen brodelt. Zu den Löwen: Trainer Hüsken kann im Derby aus dem Vollen schöpfen. Sogar Ex-Kapitän Kevin Nolte meldet sich einsatzbereit. Ob Nolte zum Kader gehört, verrät Cedric Hüsken nicht: „Ansonsten ist ja kein Geheimnis, auf welche Stammkräfte wir zurzeit bauen.“ Der Coach hat sich noch mal mit dem Hinspiel beschäftigt und sich gewundert. Das Reboundduell ging klar an Citybasket. Dass die Löwen das Spiel unter diesen Umständen für sich entscheiden konnten, sei eigentlich rätselhaft. Hüsken fordert diesmal vollen Einsatz im Kampf um die Abpraller. Besonders aufpassen wollen die Löwen auf Citybasket-Spielmacher Chris Longoria: „Trifft er nur durchschnittlich, haben wir eine gute Chance, das Derby für uns zu entscheiden“, sagt der Hertener Coach. Zu Citybasket: Dass Neuzugang Tim Shodipo, der britische Guard, das Derby für Recklinghausen aus dem Feuer reißt, darauf sollten die Citybasket-Fans nicht setzen: „Tim ist sehr athletisch und hat sich bisher gut eingefügt“, sagt Trainer Johannes Hülsmann. „Aber er hat erst vier Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert. Er braucht noch Zeit, sich einzugewöhnen.“ Fest steht: Die Spielberechtigung für den 28-Jährigen liegt vor – Shodipo wird im Derby dabei sein. Dafür wird Jonas Bredeck das Spiel verpassen. Und nicht nur das: Dem Nachwuchsmann, der die beste Saison seiner jungen Laufbahn spielt, droht aufgrund von Problemen an der Hüfte eine lange Pause. „Was soll man zu Herten noch sagen? Die Löwen haben einige Spieler in ihren Reihen, auf die wir aufpassen müssen“, sagt Trainer Johannes Hülsmann. „Wichtig ist, dass wir uns so wenig Ballverluste wie möglich leisten und aggressiv gegen die Hertener Verteidigung spielen. “

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