Dijon Smith von den Hertener Löwen
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Dijon Smith (am Ball) kann vorerst nicht mehr für die Löwen auflaufen. Aus privaten Gründen, wie es heißt, müsse der 31-Jährige möglicherweise sogar in die USA reisen.

Basketball

Schock für die Hertener Löwen: Auch auf diesen Center kann der Regionalligist länger nicht zurückgreifen

  • Thomas Braucks
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Vor zwei Wochen noch, nach dem Erfolg im Finale des Vest-Cups gegen Citybasket Recklinghausen, da war die Stimmung bei den Hertener Löwen noch prächtig. Trotz des Schocks nach dem Kreuzbandriss von Jonah Bredt.

Denn das mit jungen Kräften erneuerte Team kämpfte beherzt und spielte erfrischend auf. Und mit Dijon Smith, dem angeschlagenen Center-Routinier, und dem damals noch verletzten Letten Edijs Stiebrins, hatten die Löwen zwei weitere starke Spieler in der Hinterhand. So die Rechnung. Nun aber haben sich die Ereignisse überschlagen, das Personaltableau der Löwen ist von jetzt auf gleich zusammengeklappt. Das hat vor allem mit Dijon Smith zu tun: Wie der Verein mitteilt, kann der 31-jährige US-Amerikaner vorerst nicht mehr für die Löwen auflaufen. Aus privaten Gründen, wie es heißt, müsse Smith möglicherweise sogar in die USA reisen.

Damit fehlen wohl 15 bis 20 Punkte pro Spiel

Was das angesichts der Corona-Lage bedeutet, ist klar: große Ungewissheit. Und 15 bis 20 Punkte, die den Löwen pro Spiel in der Regionalliga fehlen. Damit aber nicht genug: Mit Noah Wierig und Jason Tolkmit sind zwei Spieler verletzt, die Smith unter dem Korb vertreten könnten. Bleibt Jungspund Tarik Jakupovic als „Big Man“. Nur ein gesunder Spieler für die Position unter dem Brett? Dieses Risiko ist Trainer Cedric Hüsken zu groß. Als Folge hat der Verein nun den Vertrag mit Edijs Stiebrins gekündigt. „Er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen“, sagt Löwen-Trainer Hüsken. Stiebrins hätte auch gut ins Team gepasst – wenn Smith noch da wäre. „Am Ende des Tages brauchen wir mehr Spielraum, um den Spielertyp zu verpflichten, der Dijon ersetzt.“

Für „Mr. Double-Double" nur ein Hobby

Ein Spieler von der Qualität ist nicht nur schwer aufzutreiben. Er dürfte die Löwen auch ein Stange Geld kosten. Für Dijon Smith, der einem Job nachgeht, ist Basketball dagegen nur ein Hobby. „Mr. Double-Double“ hat zu einem äußerst günstigen Kurs unter den Körben aufgeräumt.

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