Lennard Kaporlat von Citybasket Recklinghausen setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch.
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Kein Spiel mehr in der Vestischen Arena für Lennard Kaporlat und sein Team: Citybasket Recklinghausen sagt die Begegnung gegen die BG Hagen ab.

Basketball

Jetzt zieht auch Citybasket die Reißleine - das Spiel gegen BG Hagen fällt aus

  • Thomas Braucks
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Auch Citybasket sagt ab: Das Heimspiel in der Regionalliga West gegen die BG Hagen fällt aus Sorge vor Corona am Samstag aus. Der vestische Rivale BG Dorsten reagiert sehr flexibel auf die Lage in der Liga.

Am Donnerstag quittierten die Hertener Löwen den Spielbetrieb. Wegen diverser Corona-Verdachtsfälle sagte der Regionalligist das für diesen Samstag geplante Heimspiel gegen die Ballers Ibbenbüren ab. Offenbar eine goldrichtige Entscheidung. Wie der Klub am Freitag auf Anfrage mitteilte, ist aus einem Verdachtsfall inzwischen eine bestätigte Infektion geworden. Weitere Testergebnisse von Spielern stehen noch aus. Auch bei Citybasket wurde den Verantwortlichen offenbar zu „heiß“: Einen Tag nach den Löwen verabschiedeten sich auch die Recklinghäuser in die Zwangspause, das Regionalliga-Duell mit der BG Hagen an diesem Samstag fällt aus. Grund – wie könnte es anders sein – ist Corona.

Bestätigte Infektion im Umfeld

Zwar gibt es bei Citybasket keinen Fall innerhalb der Mannschaft, dafür aber eine bestätigte Infektion im engeren Umfeld eines Recklinghäuser Basketballers. „Wenn man es jetzt unbedingt hätte durchziehen wollen, so wäre es sicher möglich gewesen zu spielen“, sagte Citybaskets Sportdirektor Georg Kleine. Zur Not mit einem kleineren Kader. Aber unbeschwerter Sport sehe anders aus: „Das Spiel war ja ohnehin nicht für dieses Wochenende angesetzt. Ob das jetzt noch ausgetragen wird oder nicht, ändert unter dem Strich nicht viel.“

Ein falsches Signal

Das sieht Trainer Johannes Hülsmann genauso. „Wir hätten liebend gern gespielt. Aber in diesem Fall wäre es sicher das falsche Signal gewesen“, sagte der Recklinghäuser Chefcoach. Hülsmann ging bereits am Freitag in den „Lockdown-Modus“ über und plante das Programm für den November, in dem alle Hallen geschlossen und Kontakte zur Mannschaft nur noch über Telefon oder Computer möglich sind.

Dorsten statt Herten: Ibbenbüren will spielen

Mit einer echten Überraschung wartete die BG Dorsten auf. In der Kia-Baumann-Arena soll an diesem Samstag tatsächlich ab 20 Uhr noch ein Regionalliga-Spiel stattfinden. Nicht gegen Bayer Leverkusen II, wie es im Spielplan steht. Die Reserve des Bundesligisten bleibt daheim im Rheinland – unter Verweis auf ihren letzten Gegner: Hertener Löwen. Einen neuen Spielpartner hat die BG Dorsten aber schnell gefunden: den TV Ibbenbüren. Die Ballers hatten eine Reise aus dem nördlichen Münsterland ins Revier ohnehin für heute im Terminplaner. Statt in Herten laufen sie nun in Dorsten auf.

Flexibilität bewiesen

BG-Geschäftsführerin Lena Kemper: „Die Ligenleitung war auch sofort einverstanden, zumal sie ja auch Flexibilität bei der Terminplanung gefordert hatte.“ Im regulären Spielplan der 1. Regionalliga war die Partie erst für den 20. Februar terminiert. Ibbenbüren statt Leverkusen: Für Trainer Franjo Lukenda und sein Team ändert das alles. Gegen Bayer wäre die BG Dorsten Favorit gewesen, jetzt sind die Lippestädter nur noch Außenseiter. „Wie fast alle Teams der Liga gegen die Ballers“, so der Übungsleiter.

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