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Heiß umkämpft: Metropols Matej Silic (BSV Wulfen) steigt hoch zum Korb. Münsters Simon Gebehenne hat in dieser Szene das Nachsehen.

Basketball

Metropol-Teams scheitern im Achtelfinale

BOCHUM - Endstation Achtelfinale: Für die Mannschaften der Metropol Baskets Ruhr ist die Bundesliga-Saison beendet. Sowohl die U16 wie auch die U19 kassierten in der Bochumer Rundsporthalle in den Playoffs die entscheidende zweite Niederlage.

In der U16-Bundesliga JBBL unterlagen die Metropol YoungStars auch im zweiten Playoff-Duell den UBC/SCM Baskets Münsterland. Nach dem 76:95 in Münster gab es nun ein 73:81. Dabei waren die Gastgeber in einem sehenswerten Spiel lange einer Überraschung nahe. Die YoungStars führten zur Pause 40:39. Großen Anteil daran hatte Topscorer Matej Silic (19 Punkte), der in den ersten fünf Minuten sieben der elf Metropol-Punkte erzielte. Auch nach der Halbzeit hielt Metropol das Spiel zunächst offen und hatte beim Stand von 55:55 vor dem letzten Viertel noch alle Chancen. Doch dann zogen die Münsteraner um ihren Junioren-Nationalspieler Max Schell (22 Punkte) vorentscheidend auf 72:63 davon. Die YoungStars kamen mit einem Dreipunktspiel von Finn Döntgens und einem Dreier von Spielmacher Matej Silic noch mal auf 69:72 heran. Die Schlussminuten aber gehörten dem starken Nachwuchs aus Münster. „Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, analysierte Metropol-Trainer Philipp Stachula. „Doch physisch waren wir unterlegen.“ Trotz des Ausscheidens wertete der Coach die Saison als „Riesenerfolg“: Immerhin gehören die YoungStars zu den Top 16 in Deutschland. Großes Verletzungspech stoppt Metropols U19 Dagegen dürfte Metropols U19 immenses Verletzungspech um ein Entscheidungsspiel gebracht haben. Im Duell mit AB Baskets Berlin konnte Top-Rebounder Philipp von Quenaudon nur zuschauen. Valentin Bredeck meldete sich krank ab. Und dann schied am Sonntag auch noch Spielmacher Felipe Galvez Braatz, Regionalliga-Meister mit Düsseldorf, nach knapp zwei Minuten mit Verdacht auf Bänderriss aus. Trotzdem spielten die Metropol Baskets engagiert auf und waren bei einer 80:74-Führung vier Minuten vor Ende drauf und dran, nach der Hinspiel-Niederlage eine dritte Partie zu erzwingen. Ballverluste, vergebene Korbleger und eine Freiwurfquote von nur 53 Prozent gaben am Ende den Ausschlag gegen Metropol – 83:89. Die Bundesliga-Saison 2018/19 ist für Metropol damit beendet. Die nächste hat das Basketball-Nachwuchsprojekt von Citybasket Recklinghausen, ETB SW Essen und AstroStars Bochum sowie der Juniorpartner BSV Wulfen, Sterkrade 69ers und Ruhrbaskets Witten aber schon fest im Visier: Beide Teams haben ihren Startplatz in JBBL und NBBL sicher.

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