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Ganz gleich, ob 2. Regional- oder Oberliga: Die Basketballer des GV Waltrop freuen sich auf die neue Saison. 

Basketball Oberliga

Dejan Petrov bleibt Trainer beim GV Waltrop - ein Neuer hat schon seine Zusage gegeben

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Dejan Petrov bleibt Trainer beim Basketball-Oberligisten GV Waltrop. Die Spieler finden das richtig gut und freuen sich auch über einen starken Neuzugang vom Liga-Konkurrenten.  

Derzeit treffen sich die Basketballer des GV Waltrop nur einmal in der Woche zum Zocken. Jüngst waren 15 Spieler aus dem Oberligakader da. „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Führungsspieler Stefan Fürst. 

Trotz des Abstiegs in die Oberliga hätten er und seine Teamkollegen eine ganze Menge Spaß. Die Mannschaft weiß, dass ihre Fans ihr auch in der Oberliga treu bleiben werden. Ein Aspekt, den ein Neuzugang unter anderem dazu inspirierte, vom Liga-Konkurrenten Citybasket Recklinghausen III nach Waltrop zu wechseln. Es ist Sven Wiemhoff. „Für uns ist es immer schwierig, neue Spieler zu holen, weil wir ja kein Geld bekommen“, sagt „Fürsti“. Und durch ihn kam der Kontakt zu Wiemhoff zustande. „Ich hatte letztens bei Citybasket mitgezockt. Da habe ich ja auch vier Jahre gespielt und kenne noch viele Leute. Da fiel mir Sven auf. Er ist ein cooler Typ, kann auf der Position eins oder zwei spielen. Er hat ein gutes Auge und kann auch mal nach vorne ziehen. Da habe ich ihn angesprochen und gefragt, ob er nicht Bock hätte, mal in Waltrop vorbeizukommen“, erzählt Fürst.

Einer geht, einer überlegt noch

Ein Spieler, den die Waltroper natürlich auch mit Kusshand genommen hätten, ist Faton Jetullahi. Er war zuletzt auch im SpoNo, als die Oberliga-Truppe spielte. Doch der Waltroper hält sich nur in seiner Heimat fit. Der ehemalige Spieler der Hertener Löwen wechselt bekanntlich zu den ART Giants Düsseldorf in die 2. Bundesliga Pro B. Derweil kehrt Ergänzungsspieler Emre Yalcin zu seinem Heimatverein TV Datteln zurück, während hinter dem beruflich und familiär eingespannten Felix Spieker noch ein Fragezeichen steht. Ansonsten bleibt der Kader unverändert.

Katastrophale Hinrunde kostet Klassenerhalt

Erleichterung und Freude sind bei den Waltroper Spielern groß, dass Dejan Petrov ihr Trainer bleibt. „Die Reaktion der Mannschaft war sehr positiv. Die vergangene Saison hat doch gezeigt, was er aus uns rausholen kann“, erinnert Fürst. Schließlich lief es unter Petrov, mit dem die Mannschaft zweimal bis in die 2. Regionalliga aufgestiegen war und 2018 unter der Regie des neuen Trainers Jason Rueter eine katastrophale erste Saisonhälfte gespielt hatte, nach dem Trainerwechsel im Januar 2019 wieder deutlich besser. Nur knapp hatte die Mannschaft den Klassenerhalt, den sie eindeutig in der Hinrunde verspielt hatte, am Ende doch verpasst.

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