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Der Recklinghäuser Mannschaftsrat tagt: Citybasket-Kapitän Christoph Bruns (M.) und seine Kollegen wollen die schwarze Serie in der Regionalliga endlich beenden.

Basketball - Regionalliga

Frische Kräfte für Citybasket

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RECKLINGHAUSEN - Selten war Karneval bei Citybasket so willkommen. Nicht um zu feiern. Recklinghausens Basketballer haben die Spielpause in der Regionalliga West genutzt, um zu regenerieren und neuen Mut zu schöpfen.

Mit dem Heimspiel gegen die AOK Ballers Ibbenbüren an diesem Samstag ab 19.30 Uhr geht es auf die Zielgerade der Saison. Und auch wenn das Duell zwischen dem Tabellenachten Citybasket (9:12 Siege) und dem Siebten Ibbenbüren (10:11 Siege) im Niemandsland der Tabelle stattfindet – für die Gastgeber steht einiges auf dem Spiel.

„Das Spiel ist wichtig. Für uns als Mannschaft, aber auch für unser Publikum“, sagt Trainer Johannes Hülsmann. Kein Wunder, fünf Niederlagen in Folge drücken aufs Recklinghäuser Basketball-Gemüt. Zuletzt setzt es ein 72:95 bei der BSG Grevenbroich – trotz ansprechender Leistung.

Was sich über Karneval nicht verändert hat: Der Regionalligist muss weiter mit einem kleinen Kader über die Runden kommen. Immerhin haben die Spieler, die mit anpacken sollen, Blessuren und Verletzungen auskuriert.

Christoph Bruns ist wieder besser zu Fuß. Der Rücken von Jan Letailleur spielt wieder mit. Till von Guionneau ist fit. „Nur Spetti läuft noch nicht rund“, berichtet Trainer Hülsmann. Die Rede ist von Philipp Spettmann, den Citybasket braucht, um unter den Körben die nötige Schlagkraft zu entwickeln.

Wie schwer die Aufgabe gegen Ibbenbüren wird, ist dabei schwer auszumachen. Citybaskets Tabellennachbar ist in dieser Saison eine sportliche Wundertüte. Die Nordmünsterländer haben Potenzial, zeigen es aber nicht oft genug. Ähnlich wie die Recklinghäuser.

So brachte Ibbenbüren Spitzenreiter Düsseldorf die einzige Niederlage in dieser Saison bei. Im Gegenzug kassierte das Team um Center-Routinier Benjamin Fumey (17,7 Punkte im Schnitt) unerwartete Niederlagen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller wie SVD Dortmund oder Deutzer TV.

„Wir sind gut vorbereitet. Im Training ging es deutlich aufwärts“, sagt Trainer Hülsmann. „Wenn wir an das, was wir in Grevenbroich gut gemacht haben, abknüpfen und intensiver verteidigen, bin ich zuversichtlich.“

Citybasket Recklinghausen - AOK Ballers Ibbenbüren, Sa. 19.30 Uhr - Vestische Arena, Campus Blumenthal

Zwischen beiden Klubs steht es in dieser Saison übrigens 1:1: Das Duell im WBV-Pokal entschieden die AOK Ballers für sich – Citybasket revanchierte sich in der Liga mit einem Erfolg in der Ibbenbürener Sporthalle Ost.

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