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Hertener Verzweiflung: Felix Neumann hadert im Spitzenspiel in Düsseldorf mit einem Pfiff, sein Team mit der unglücklichen 73:74-Niederlage. Inzwischen blicken die Löwen aber wieder nach vorn.

Basketball - 1. Regionalliga

Löwen haben noch Ziele in dieser Saison

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HERTEN - Ein Punkt, nur ein mickriger Punkt! Sorgt die 73:74-Niederlage der Hertener Löwen bei den ART Giants Düsseldorf dafür, dass der Kampf um den Titel in der Regionalliga West schon entschieden ist? Zumindest für Herten?

Trainer Cedric Hüsken sieht das etwas anders. „In Düsseldorf kann man verlieren. Kein Vorwurf an die Mannschaft – das war unser bestes Saisonspiel“, sagt der Löwen-Coach. „Bitter waren die Niederlagen in Dorsten und Hagen. Die tun weh.“ Vor allem, weil die Löwen auf Kurs waren – und jeweils in der zweiten Hälfte einbrachen. Das hätte den Löwen die Bilanz verhagelt.

Abhaken will Hüsken die Saison deshalb nicht. Immerhin stehen die Hertener Löwen im Achtelfinale des WBV-Pokals. Dort kommt es in der Woche vor Weihnachten zum Erst-Regionalliga-Duell gegen die AOK Ballers Ibbenbüren in Herten. Ein Termin steht noch nicht fest.

Aber auch in der Regionalliga wollen die Löwen nicht locker lassen. Den zweiten Platz haben die Hertener nach der unglücklichen Niederlage im Spitzenspiel zwar an den vestischen Rivalen BG Dorsten abtreten müssen. Aber das soll nur eine Momentaufnahme sein. „Wir wollen wieder zurück auf Platz zwei“, sagt Cedric Hüsken. „Und wenn Düsseldorf mal straucheln sollte, dann wollen wir da sein.“ So sehe das im Übrigen auch seine Mannschaft.

Die ist wieder in guter Stimmung, keine Spur von Niedergeschlagenheit. Gegen Aufsteiger Deutzer TV sind die Löwen an diesem Samstagabend klar favorisiert. Der Tabellenvorletzte hat erst zwei Spiele für sich entschieden: am ersten Spieltag bei Schlusslicht Kamp-Lintfort und am letzten gegen Mitaufsteiger Leverkusen. Dazwischen kassierten die Kölner neun Niederlagen in Serie.

„Wir nehmen sie trotzdem nicht auf die leichte Schulter“, sagt Trainer Hüsken über die Mannschaft von Philipp Pfeifer, der mit 14 Punkten und acht Rebounds im Schnitt zu den auffälligsten Spielern dieser Regionalliga-Saison zählt.

Hertener Löwen - Deutzer TV; Sa., 19.30 Uhr – Sporthalle Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Str. 2.

Die Löwen sind in bester Besetzung. Also auch mit Konrad Tota, der sein Heimdebüt für die Löwen feiert. Der in Polen geborene Kanadier hat sein Studium in Neuseeland abgeschlossen und ist zurück in seiner Wahlheimat Münster – spielen wird der Routinier vorerst in Herten.

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