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Daumen hoch: Headcoach Cedric Hüsken (links) und Gerrit Haug von Löwen-Sponsor Injoy-Fitness (rechts) freuen sich über Ryon Howard.

Basketball - 1. Regionalliga

Ryon Howard komplettiert Löwen-Kader

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HERTEN - Mit der Verpflichtung von Ryon Howard schließen die Hertener Löwen die Kaderplanungen ab. Trainer Cedric Hüsken zeigt sich zufrieden. Wobei zufrieden noch als untertrieben gelten dürfte.

„Alle Spieler, die wir haben wollten, haben wir bekommen“, meint der Hertener Headcoach. Der 27 Jahre junge B-Lizenzler weiß dabei zu gut: „Auf dem Papier sieht alles sehr gut aus. Jetzt muss es funktionieren.“

Die Löwen gehen in dieser Saison auf Nummer sicher: Auch Ryon Howard kennt den deutschen Basketball, der BSV Wulfen war 2009 seine erste Station. Mit seiner Familie wohnt der 1,98 Meter große Power Forward in Köln. Die Fahrerei ins Revier kennt der US-Amerikaner, der auch einen deutschen Pass besitzt, zu gut: Sieben Jahre spielte er zuletzt für die VfL AstroStars Bochum in der ProB-Liga auf.

Die Frage, die sich damit zwangsläufig stellt, ist die: Wieso verlässt ein Spieler, der über so viele Jahre quasi zum Inventar der Bochumer gehörte, den Klub? „Ich finde, dass ich auch in der letzten Saison sehr gut gespielt habe“, sagt Howard. „Aber meine Rolle wurde dort immer kleiner. Es war Zeit, etwas Neues zu machen.“

Dazu warf ihn eine Verletzung zurück. Mit einem Meniskusriss war der 33-Jährige über Monate außer Gefecht. Als er wieder fit war, lieferte er aber. Zehn Punkte, fünf Rebounds, zwei Assists, zählt er auf, alles in etwa 20, 22 Minuten Spielzeit. „Das will ich auf jeden Fall auch in Herten liefern“, sagt Howard.

Dass er zu einem selbst ernannten Favoriten in der Regionalliga West wechselt, ist ihm bewusst: „Ich würde nie sagen, wir müssen Meister werden“, so der sympathische Power Forward. „Ich hätte bestimmt nichts dagegen. Aber“, und da macht Ryon Howard eine kurze Pause: „Ich weiß, was alles passieren kann“. Siehe eben seine Meniskusverletzung in der vergangenen Saison.

So sieht es auch Cedric Hüsken, wenn er sagt: „Es muss alles auch funktionieren.“ Verletzungen sind eine Sache, die Teamchemie eine andere. Was letztere betrifft, ist der Hertener Headcoach sicher, die richtige Auswahl an Teamplayern gefunden zu haben. „Die Jungs sind in Ordnung“, sagt er.

Viele kenne er bereits seit Jahren, Howard und er sind auf Facebook befreundet. Als sich die Gelegenheit ergab, den Routinier nach Herten zu lotsen, habe er die Chance genutzt.

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