Das Kampfgericht bei Heimspielen der Hertener Löwen sitzt aufgrund der Corona-Bestimmungen hinter Acrylglasscheiben.
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Auf der Tribüne gelten die Abstandsregeln, für das Kampfgericht gibt es Acrylglas: Die Hertener Löwen haben in der Rosa-Parks-Sporthalle gegen das Corona-Virus aufgerüstet.

Basketball

Warum die Karten für den Saisonauftakt in der 1. Basketball-Regionalliga knapp werden könnten

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Die Signale aus der Politik lassen den Sport hoffen: Die Obergrenze von 300 Zuschauern für Sportveranstaltungen könnte bald fallen. Aber wem nutzt das?

Auch Hermann Zechel, Vorsitzender des Basketball-Regionalligisten Hertener Löwen, beobachtet die Entwicklung genau: „Leider wird sich für uns dadurch nichts ändern.“ Nur weil die Politik mehr Zuschauer in Stadien oder Hallen lassen wolle, werde die Hertener Spielstätte ja nicht größer, sagt Zechel: „Solange die aktuellen Abstandsregeln gelten, bleibt in der Rosa-Parks-Sporthalle alles beim Alten.“

Das bedeutet: Die Löwen lassen zwischen 200 und 250 Fans hinein. Abhängig ist dies davon, wie viele Tickets an Kleingruppen gehen, die zusammensitzen dürfen. Schon am ersten Spieltag dürfte der fehlende Platz zum Problem für die Löwen werden. Zum Auftakt der Regionalliga West schaut am Samstag, 26. September, bekanntlich die BG Dorsten zum Derby vorbei. Normalerweise ein Duell, das 600 Zuschauer oder noch mehr anlockt.

Mittelblock ist ausverkauft - für die ganze Saison

„Wer das Spiel sehen will, sollte sich zügig um Karten bemühen“, sagt Hermann Zechel. Am besten per E-Mail (an: tickets@hertener-loewen.de). Der mittlere Teil der Tribüne ist bereits ausverkauft. Auch für die Seite, wo üblicherweise die Löwen-Fans Platz nehmen, gibt es nicht mehr viele Karten. Das gilt freilich nicht allein für das Derby, sondern für die komplette Saison. „Die Plätze sind an Dauerkarteninhaber bereits fest vergeben“, sagt Hermann Zechel. Etwa 80 Saisontickets haben die Löwen abgesetzt. Damit werden auch die Karten für den Auftakt gegen die BG Dorsten absehbar knapp.

Profitieren könnte dagegen Citybasket Recklinghausen, sollte die Obergrenze von 300 Zuschauern fallen. Die Vestischen Arena Alfons Schütt verfügt über eine weitläufige Tribüne mit 800 Sitzplätzen und reichlich Platz hinter den Körben. Citybasket arbeitet an einem Konzept, nach dem bei attraktiven Heimspielen auch 450 Zuschauer dabei sein könnten, wie Inga Bielefeld, die Vorsitzende, berichtet. Unter Wahrung der Abstandsregeln selbstverständlich. „Stand jetzt gehen wir erst einmal von 300 Zuschauern als Höchstgrenze aus. Für den Saisonauftakt dürfte das auch ausreichen.“

Citybasket könnte sogar 450 Zuschauer unterbringen

Citybasket empfängt am 26. September um 19 Uhr Aufsteiger Telekom Baskets Bonn II in der Vestischen Arena. Plätze dafür sollen alle Recklinghäuser Basketball-Freunde online über die Homepage buchen können. „Proben“ will der Regionalligist, der seine Testspiele bislang auswärts bestritten hat, am kommenden Samstag: Da empfangen die Recklinghäuser die DJK Adler Frintrop (2. Regionalliga) in der Vestischen Arena – und das vor Zuschauern. Ab diesen Mittwoch sollen dafür Reservierungen möglich sein (www.citybasket.de).

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