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Dieses Duell am Netz könnte es auch heute geben: Stefanie Hüttermann (l., mit Partnerin Anna Hoja an Nummer eins gesetzt) gegen die Kölnerin Karolin Reich, die ebenfalls für die Beachtage gemeldet hat.

Beachvolleyball

26. Beachtage: Auftakt mit viel Qualität

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MARL - Der Mai ist gekommen, und damit startet auch die Beachvolleyball-Saison hierzulande durch. Das sportlich wertvollste Turnier in der Region beginnt an diesem Mittwoch in Marl – im Rahmen der 26. Marler Beachtage auf dem Creiler Platz zwischen Rathaus und dem Einkaufszentrum Marler Stern.

Organisator Franz Ovelhey (kl. Foto) und sein Klub Beach & Volley „servieren“ den mit 2500 Euro dotierten „Sparkasse Vest Cup 2019“ in diesem Jahr in zwei Etappen: Die Damen spielen heute am Maifeiertag um den Titel – das Turnier der Herren findet zum Abschluss der Beachtage am kommenden Sonntag statt. Geplant war das so nicht. Der Hintergrund: Am nächsten Wochenende findet in Köln ein Turnier der Kategorie 1+ statt. Eine Nummer größer als das Marler und somit auch mit einem höheren Preisgeld ausgestattet. Zudem gibt‘s in der Domstadt mehr Punkte für de westdeutsche wie die deutsche Rangliste zu gewinnen: 35 für das Siegerteam statt 25 wie in Marl. „Das macht mich nicht wirklich glücklich“, sagt der Marler Turniermacher Ovelhey. „Aber wir versuchen, das Beste aus der Konstellation zu machen.“ Für die 26. Beachtage bedeutet dies: Sie erstrecken sich in diesem Jahr über fünf Tage. Um der Kölner Konkurrenz zumindest teilweise aus dem Wege zu gehen, schlagen die Damen schon am Tag der Arbeit auf dem Creiler Platz auf. Die Rechnung scheint aufzugehen, das Turnier dürfte hochklassigen Sport bieten. Die topgesetzten Teams Stefanie Hüttermann/Anna Hoja (DJK Tusa Düsseldorf) und Sandra Ferger/Christine Aulenbrock (VfL Oythe) standen 2018 immerhin im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Und die Dritten der Setzliste, Antonia Stautz/Constanze Bieneck (SC Potsdam/BBSC Berlin), haben die Qualifikation für das DM-Hauptfeld nur knapp verpasst. Insgesamt stehen 16 Teams in der Setzliste. „Die Leistungsdichte ist hoch. Wir haben die Teams auf den Plätzen 12, 13, 20, 27, 31 und 32 der Deutschen Rangliste hier“, sagt Franz Ovelhey. „Das kann sich doch sehen lassen.“ Ein langer Weg zu Punkten und Preisgeld 30 Gruppen- und K.o.-Spiele werden ab 9 Uhr auf dem Creiler Platz zu sehen sein. Den Siegerinnen werden am Ende mindestens fünf, vielleicht sogar sechs Matches in den Knochen stecken. Geht alles glatt, sollen die Halbfinales ab etwa 15 Uhr ausgespielt werden, das Finale ist für 16.30 Uhr terminiert. Von Donnerstag bis Samstag finden auf dem Creiler Platz Hobby- und Schulturniere statt. Den Abschluss bildet am kommenden Sonntag der zweite Teil des Sparkasse Vest Cups: Dann pritschen und schmettern die Herren um Preisgeld und Ranglistenpunkte im Marler Sand.

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