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Timo Jökel wird dem SV Borussia Ahsen am Sonntag gegen Hochlar fehlen.

Fußball

Borussia Ahsen mit viel Selbstvertrauen, SW Meckinghoven mit Zweifeln

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Mit Heimspielen geht es für die beiden Dattelner A-Ligisten Borussia Ahsen und SW Meckinghoven weiter. Die Voraussetzungen sind völlig unterschiedlich.

Kreisliga A 2

SV Borussia Ahsen - SV Hochlar 28 (So., 14.30 Uhr): Ein grippaler Infekt Ahsens Trainer Marcel Peters niedergestreckt. Das Training leitete Philip Stromberg. Er wird das Team aller Voraussicht auch am Sonntag betreuen. „Hochlar ist in einer ähnlichen Situation wie wir“, sagt Peters über den kommenden Gegner, „sie haben jetzt drei Spiele hintereinander gewonnen.“ Seit sechs Spielen sind die Ahsener nunmehr ungeschlagen. Peters hebt besonders die zweite Hälfte des Vinnum-Spiels hervor: „Da hat die Mannschaft ja zeitweise ein Feuerwerk abgebrannt“, schwärmt er, „da hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann, wenn sie an sich glaubt. Dieser Sieg nach einem 0:2-Rückstand hat Selbstvertrauen gebracht. Und er hat gezeigt, dass die Mannschaft auch nach Rückschlägen noch zurückkommen kann.“

Zwei Änderungen wird es bei den Ahsenern geben: Janis Selzer befindet sich im Urlaub. „Ein Wermutstropfen“, sagt Peters, „da müssen wir offensiv etwas verändern, aber Philip Stromberg ist ja wieder fit.“ Als zweiter Ausfall steht Innenverteidiger Timo Jökel fest, der sich unter der Woche das Nasenbein brach und am Donnerstag operiert wurde. „Schade“, so Peters, „denn er hat sich extrem gesteigert.“

SW Meckinghoven - SW Röllinghausen (So., 14.30 Uhr): Nein, die 0:6-Niederlage vom vergangenen Sonntag bei SuS Concordia Flaesheim habe man noch nicht verdaut, sagt Olaf Senking, Trainer von SW Meckinghoven. Am Sonntag  will man einiges besser machen. Wobei Senking seine Mannschaft gar nicht groß kritisieren will. „Wir sind in Flaesheim gut in die Partie hineingekommen“, blickt er noch einmal eine knappe Woche zurück, „in den ersten zehn, 13 Minuten war das Team hoch konzentriert und fokussiert. Ich habe keinen Spieler gesehen, der nur halbherzig dabei war.“ Nach dem 0:2-Rückstand schwante Senking schon Böses: „Da ließen einige Spieler schon die Köpfe hängen. Frühe Gegentore ziehen uns extrem runter. Der Coach spricht von einer „Endlosschleife“, wenn er sagt: „Oft bringen wir durch einfache Fehler den Gegner ins Spiel.“ Er musste aber auch einsehen: „Wir haben eben nur begrenzte Möglichkeiten.“

Röllinghausen feierte am vorigen Sonntag einen 3:2-Erfolg über den FC/JS Hillerheide. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt Senking über den Gegner. Verzichten muss er auf Urlauber Christoph Klose und den verletzten Marcin Mysior (Fuß). „Voraussichtlich wird er in diesem Jahr nicht mehr spielen“, bedauert Senking.

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