Bahnengolf

Die Bälle fahren am Parkbad Nord jetzt eine Achterbahn

Mit einer Finanzspritze des Stadtsportverbandes haben die heimischen Bahnengolfer jetzt ihre Bahnen renoviert - und ein besonderes Hindernis neu eingebaut.

Die Minigolfbälle werden in Zukunft bei den Bahnengolfern des BGSV Castrop-Rauxel eine Achterbahnfahrt machen. Der Verein, der am Parkbad Nord beheimatet ist, hat seine Anlage renoviert. Dabei wurde die Hälfte der 18 Bahnen general-überholt. An der Bahn 13 wurde ein Looping als neues Hindernis installiert.

Mit heimischen Farben

Im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterten die beiden Vorsitzenden des BGSV Castrop-Rauxel, Udo Sternemann und Peter Lieske, was genau gemacht wurde: "Es mussten einige Platten auf den Bahnen ausgetauscht werden, außerdem wurden einige Hindernisse überarbeitet." Dabei hätten die Bahnengolfer auch darauf geachtet, dass die veralteten Eternit-Platten durch Platten mit glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) ersetzt wurden.

Optisch wurde bei der ersten größeren Neugestaltung seit acht Jahren darauf geachtet, dass die Vereinsfarben und somit auch die Farben von Castrop-Rauxel, nämlich Blau und Gelb, sich in den Hindernissen und auf der gesamten Anlage wiederfinden.

Die Kosten für das Projekt liegen bei ungefähr 12.000 Euro. Wobei die Hälfte der Kosten aus der Sportpauschale des Stadtsportverbands Castrop-Rauxel (SSV) an die Bahnengolfer fließt. "Das Material bekommt man heutzutage nur noch bei Spezialfirmen und ist entsprechend teuer", so Sternemann.

Peter Lieske ergänzt: "Der Einsatz von den Mitgliedern ist jedoch von unermesslichem Wert." So hat ein Teil der Mitglieder in einem Zeitraum von rund sechs Wochen jeden Tag mit angepackt und die Renovierung vorangebracht. Weshalb es bis Freitag, 15. März, möglich sein soll, die neu gestaltete Anlage für den Publikumsverkehr zu öffnen.

Aus sportlicher Sicht ist der Umbau übrigens nicht unbedingt ein Vorteil für die heimischen Bahnengolfer. Denn der Lauf des Balles auf den neuen Platten hat sich verändert. Das Spielgerät rollt schneller oder langsamer als zuvor. Womöglich muss für eine gewohnte Stelle nun ein anderer Ball verwendet werden. Mit Blick auf die neue Saison in der 3. Bundesliga, sagt Sternemann: "Wir müssen nun viel ausprobieren und trainieren, um uns selbst an die Bahn zu gewöhnen."

Heimrecht am 5. Mai

Die Anlage in Ickern galt jedoch bei den Gegnern bislang auch als "eher leicht", sodass es auch für die Gäste eine neue Herausforderung wird. Wie die neuen Löcher von den Bundesligisten zu bewältigen sind, wird sich am Sonntag, 5. Mai, zeigen. Dann genießt der BGSV Heimrecht. Als Ziel für die Saison haben sich die Castrop-Rauxeler vorgenommen, den zweiten Platz aus der alten Saison zu wiederholen. Mit dem Thema Abstieg wollen Sternemann und Co. nichts zu tun bekommen.

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