Basketball

Der Nachwuchs des Castroper BC tritt ein schweres Erbe an

Im vergangenen Jahr gewannen die U16-Basketballer des Castroper BC den Titel. Doch nun tritt die neue U16 ein schweres Erbe an. Vor allem da sich die Stammformation stark verändert hat.

Mit der Titelverteidigung ist das immer so eine Sache. Vor allem im Jugendbereich. Die Leistungen zwischen den einzelnen Jahrgängen variieren sehr stark. Im vergangenen Jahr holte die U16-Basketballer des Castroper BC den Titel in der Kreisliga. Drei Spieler, die als Mitglieder der Startformation einen erheblichen Anteil daran hatten, sind aber nicht mehr dabei.

Sie haben das Team verlassen, weil sie in die nächsthöhere Altersklasse gekommen sind. Oder weil sie den CBC verlassen haben. Für die Castroper ist das aber kein Grund, nicht wieder eine der Spitzenpositionen in der Kreisliga anzupeilen. Der Kern der Mannschaft von Trainer Felix Sobottka bleibt auch so stark genug.

Trainer Sobottka führte den Castroper BC an die Spitze

Darüber hinaus rückten zwei Spieler aus der eigenen U14 nach. "Eine Platzierung unter den ersten Drei wäre gut. Dazu noch eine positive Korbbilanz", sagte der Basketball-Übungsleiter. Sobottka ist bereits seit fünf Jahren für diesen Jahrgang verantwortlich. Unter seiner Regie landeten die jungen Castroper Korbjäger stets mit an der Tabellenspitze. Im Vorjahr war das so, als man den U16-Titel holte. Davor waren sie auch schon in der U14 erfolgreich.

Zum Start in diese Spielzeit hatte der CBC-Nachwuchs prompt wieder Grund zum Jubeln. Er setzte sich am vergangenen Wochenende mit 69:26 gegen den TV Datteln durch. Das war sehr deutlich. Bester Castroper Werfer war Leon Nitsch mit 23 Punkten. Die Überlegenheit Castrops spiegelte sich dabei erst in der zweiten Halbzeit wider. Nach dem ersten Viertel stand es gar 13:13-Unentschieden. "Die Partie war noch sehr offen, wir waren auch ein bisschen nervös", berichtete Sobottka.

Nach zehn Minuten klappte dann die Verteidigungsarbeit besser. Mit sechs Zählern Vorsprung ging man in die Pause. Und nach dem Seitenwechsel setzte sich dieser Trend fort. Den Dattelnern gelangen überhaupt nur sechs Punkte. Der CBC machte 43. "In der zweiten Hälfte waren wir klar überlegen, kamen zu vielen Fastbreak-Punkten, hatten allgemein ein gutes Zusammenspiel", gab Sobottka zu Protokoll.

Sie scheinen also wieder auf dem richtigen Weg, die Nachwuchsbasketballer des Castroper BC. "Ich hätte eher mit dem dritten oder vierten Platz im oberen Mittelfeld gerechnet", sagte Sobottka nach dem Kreismeistertitel im vorvergangenen Jahr. Auch für diese Saison geht seine Prognose wieder in eine ähnliche Richtung.

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