FC Castrop-Rauxel verliert zwei wichtige Spieler

Kapitän und Torjäger gehen beim FC von Bord

Castrop-Rauxel - Mit einem 12:2-Erfolg über Zonguldakspor II machte der FC Castrop-Rauxel den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A perfekt. In der kommenden Spielzeit läuft der FC in der Kreisliga A auf. Doch das Team verliert nun zwei Leistungsträger. Wir haben die Veränderungen nach einzelnen Mannschaftsteilen aufgeschlüsselt.

Tor: Die unbestrittene Nummer eins ist Andre Dante. "Er ist seit zwei Jahren gesetzt bei uns", so Blase. Das soll auch so bleiben. Dahinter steht Nico Schäfer als Ersatzmann bereit, der in dieser Saison allerdings nicht so oft im Kader des FC stand. Blase erklärte: "Er war berufsbedingt verhindert, ich hoffe, dass er künftig dauerhaft bei uns sein kann." Veränderungen gibt es vorerst keine auf dieser Position.

Verteidigung: Auch hier gibt es keine Abgänge. Es sollen aber noch zwei Neue kommen. "Wir wollen den Kader in der Breite optimieren, aber auch die Qualität erhöhen", sagte Uwe Blase.

"Sein Abgang tut uns menschlich, aber auch sportlich sehr weh"

Mittelfeld: Der Kapitän geht von Bord. Baghdad Ballout beendet im Alter von 45 Jahren seine Fußballkarriere. "Sein Abgang tut uns menschlich, aber auch sportlich sehr weh", so Blase. Ballout agierte als "Sechser" vor der Abwehr und trug zwei Jahre lang das FC-Trikot.

Doch der Vorsitzende Blase hat bereits einen Ersatz parat: "Wir sind in Gesprächen mit einem Spieler, der diese Rolle perfekt ausführen kann." Zudem könnten andere Akteure aus dem derzeitigen Kader den Abgang auffangen. "Chris Kasprzak hat beispielsweise auch schon einmal gut auf der Sechs gespielt", so Blase, "letztlich sind wir damit auch unkontrollierbarer für den Gegner, da dieser im Vorfeld nicht genau weiß, wer auf der Position aufläuft."

Angriff: 60 Tore hat Sebastian Purchla in dieser Spielzeit bereits erzielt und damit mehr als ein Drittel der Treffer des FC (160). Doch nach dem Saisonende hängt der Angreifer seine Fußballschuhe erst einmal an den Nagel. "Auf eigenen Wunsch möchte er leider mit dem Fußballspielen aufhören", sagte Blase.

Purchla setzt andere Prioritäten, beruflicher Natur. "Wer so regelmäßig trifft, ist natürlich schwer zu ersetzen", gibt der Vorsitzende zu. Auch hier soll extern nachgebessert werden. Aber auch intern sieht Uwe Blase durchaus Möglichkeiten. "Onur Cakir oder Michael Dschaak können die Rolle als Stürmer ebenfalls ausüben."

"Er ist ein Stück weit fußballverrückt"

Trainer: Robert Ayensu-Ayisi bleibt auch in der kommenden Saison der Coach des FC. "Er ist sehr ehrgeizig und setzt sich immer hundert Prozent ein", sagte Blase. Er und der Trainer seien immer im Austausch. Der Vorsitzender sieht einen Grund des Erfolgs auch in der Art und Weise, wie der Coach mit seinem Job umgeht: "Er ist ein Stück weit fußballverrückt, das meine ich ausdrücklich positiv."

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