Deutschlandachter der Ruderer

2018 wird ein Wettkampf-Jahr für Malte Jakschik

Castrop-Rauxel - Für den Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel, der Teil des Deutschlandachters ist, wird es ab Samstag, 3. März, ernst. Dann fliegt er mit dem Tross ins 17-tägige Trainingslager - zur Vorbereitung auf ein anstrengendes Ruderjahr. Mit einigen möglichen Titelverteidigungen.

"Wir streben an, so viele Rennen im Achter mitzunehmen wie möglich", sagt Bundestrainer Uwe Bender auf deutschlandachter.de. Sehr zur Freude von Malte Jakschik: "Ich habe schon immer gesagt, dass ich diesen Sport mache um Rennen zu fahren und mich mit den anderen messen möchte. Dafür ist so ein Terminkalender natürlich optimal", so der 24-Jährige.

Zurzeit finden die Trainingseinheiten noch auf dem Leistungsstützpunkt in Dortmund statt. Doch am Samstag geht es nach Lago Azul (Portugal), wo unter der Sonne an der richtigen Wettkampfform gearbeitet wird. "Ich freue mich, dass wir jetzt in Portugal viele Kilometer im Boot machen und hoffentlich einen guten Sprung nach vorne machen", sagte Malte Jakschik am Mittwoch.

"Hoffe jetzt den nächsten Schritt zu machen"

Im April und Mai stehen für den 24-jährigen Jakschik, der seit 2014 zum Deutschlandachter gehört, zunächst die nationalen Ausscheidungskämpfe an. Die Deutsche Kleinbootmeisterschaft vom 20. bis 22. April in Essen wird dann die Entscheidung über die Besetzung des Deutschlandachters bringen.

Im Vorjahr gewann Malte Jakschik in Krefeld mit seinem Zweierpartner Richard Schmidt (RV Treviris Trier) auf der 2000-Meter-Strecke. "Ich bin bisher gut durch den Winter gekommen und hoffe jetzt im Trainingslager den nächsten Schritt zu machen, um mich dann im April für das Team qualifizieren zu können", so Jakschik.

Doppelte Titelverteidigung ist möglich

Im Juni starten dann die Wettkämpfe gegen die internationale Konkurrenz. Auf drei Weltcups (Belgrad, Linz-Ottensheim und Luzern) folgen die Europameisterschaften vom 2. bis 5. im schottischen Glasgow. Hier wollen Jakschik und Co. den Titel verteidigen. Ebenso dann natürlich beim Höhepunkt des Ruderjahres: Die Weltmeisterschaft vom 9. bis 16. September im bulgarischen Plovdiv. Im Vorjahr gewann Jakschik bei der WM die Goldmedaille.

Der 24-Jährige vom RVR rechnet 2018 vor allem mit den Briten, die im Vorjahr das WM-Finale nicht erreicht hatten: "Ich denke, sie werden Misserfolg in der Saison 2018 nicht auf sich sitzen lassen."

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