Fußball-Bezirksliga in Castrop-Rauxel

Der SV Wacker Obercastrop kann seinen Aufstiegs-Matchball vorbereiten

Castrop-Rauxel - Einen großen Schritt in Richtung Landesliga können die Bezirksliga-Fußballer des Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop am Sonntag, 13. Mai, gehen.

Mit einem Sieg in der Partie ab 15 Uhr beim Tabellenvorletzten Westfalia Huckarde auf dem Kunstrasenplatz am Blumenkamp könnten die Castrop-Rauxeler einen Matchball im Titelkampf mit Westfalia Langenbochum (2.) vorbereiten. Sollten die Hertener nämlich zeitgleich nicht zu einem Sieg gegen Westfalia 04 Gelsenkirchen (13.) kommen, wären sie nämlich vor dem vorletzten Saisonspieltag anstatt mit zwei Punkten bereits mit vier oder gar fünf Zählern gegenüber dem SV Wacker im Rückstand.

In diesem Fall könnten die Obercastroper am Pfingstmontag, 21. Mai, den Sekt bereits kaltstellen und würden im Heimspiel gegen den FC/JS Hillerheide (11.) mit einem Unentschieden oder Sieg den Landesliga-Aufstieg perfekt machen können.

Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu geht allerdings davon aus, dass das Rennen um den ersten Platz erst am abschließenden Spieltag am Sonntag, 27. Mai, entschieden wird. Er sagte am Donnerstag: "Wir gehen davon aus, dass die Langenbochumer alle ihre restlichen Spiele gewinnen werden. Das wollen wir auch und wären dann ja auf jeden Fall vor ihnen im Ziel."

Den Gegner unter die Lupe genommen

Denn kommenden Gegner Westfalia Huckarde hat Wacker-Co-Trainer Steffen Golob am vergangenen Sonntag bei der 0:3-Niederlage bei der SG Suderwich (7.) unter die Lupe genommen. Golob erklärte: "Die Huckarder haben uns schon im Hinspiel gut gefordert und haben noch immer eine junge und laufstarke Mannschaft. Diese hat sich in Suderwich auch noch beim Stand von 0:2 nicht aufgegeben."

Im Tor der Dortmunder steht Paul Meschkis, der vor drei Jahren noch zwischen den Wacker-Pfosten stand. Im Mittelfeld läuft der ehemalige Schweriner Ansgar Niehage auf. Im Hinspiel hatte der damals frisch installierte Trainer Markus Gerstkamp gegen Obercastrops Goalgetter Elvis Shala (25 Saisontore) einen jungen Manndecker abgestellt. Zum Matchwinner wurde deshalb ein anderer: Phil Rosenkranz sorgte in der 88. Minute Anfang November mit seinem dritten Tor an diesem Tage für den 3:2-Sieg.

Das könnte ein Vorteil für die Uzunoglu-Elf an den abschließenden drei Spieltagen sein: Keiner der Akteure läuft mehr Gefahr wegen einer 5. oder 10. Gelben Karte im Saisonfinale gesperrt zu sein. Allerdings hat sich jetzt auch noch Maik Bothe in die Verletztenliste neben Bastian Niebert und Radule Lekic eingetragen.

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