Fußball-Bezirksliga

Die Spvg Schwerin hat keinen Plan B

Die Schweriner Bezirksliga-Fußballer haben einholbare sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Für den Ernstfall ist der Club nicht gewappnet.

Geschäftsführer Peter Wach vom Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin brachte es beim Spiel gegen den SC Hassel (2:3) auf den Punkt: "Bei uns gibt bei es keinen Plan B. Ein Abstieg ist indiskutabel." Die Spvg hat sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. "Der Gang in die Kreisliga passt nicht zu dem, was wir in der neuen Saison vorhaben", ergänzte Wach. Sein Club sei auf die Bezirksliga ausgerichtet.

"Drei Siege sind möglich"

Da die Tabellenletzten SW Röllinghausen, FC/JS Hillerheide und Genclerbirligi Resse weiterhin verlieren, sind sieben Punkte ein nettes Polster vor den letzten sechs Saisonspielen bei Westfalia Gelsenkirchen, gegen SV Zweckel, gegen den FC Marl, bei den SF Stuckenbusch, gegen den SV Horst-Emscher II und bei Westfalia Langenbochum.

"Drei dieser Spiele sollten wir gewinnen können, was zum Klassenverbleib reichen müsste", denkt der Funktionär. Am Sonntag, 26. Mai, gegen 17 Uhr wird abgerechnet. Schwerin will dann über dem Strich stehen. "Zwölf Neuzugänge haben bei uns fest zugesagt. Allein vom Liga-Konkurrent SG Castrop folgen fünf Spieler dem Trainerduo Dennis Hasecke/Marco Taschke an den Grafweg. Ob diese im Abstiegsfall kommen würden, bezweifelt Wach jedoch. Auch die neuen Übungsleiter hätten dann wohl sprichwörtlich aufs falsche Pferd gesetzt.

"Castrop-Rauxel ist ein Dorf"

Peter Wach bezweifelt, dass die frühe Bekanntgabe des baldigen Trainerwechsels die aktuelle Schwächephase ausgelöst hat: "Egal wann, es ist immer der falsche Zeitpunkt. Zudem ist Castrop-Rauxel ein Dorf, in dem jeder sofort weiß, wenn ein Verein einen Trainerwechsel plant." Es sei jetzt Zeit für einen Neuanfang in seinem Verein. Das 2:3 gegen Hassel schauten sich Hasecke und Taschke an, da die SG schon bei Horst-Emscher II (2:2) gespielt hatte.

"Glücklicherweise spielen die drei Klubs von ganz unten in der Tabelle ja weiter für uns", sieht Peter Wach nach dem 24. Spieltag einen erfreulichen Aspekt in ernster Lage. Nach ordentlichen 23 Punkten bis zur Winterpause, sind vier Niederlagen in Folge und nur fünf Punkten in acht Partien nach der Winterpause jedoch ein schwerer Rucksack, den die Spvg aktuell mit sich herumschleppt. Es kann nur besser werden. Im Hassel-Spiel stimmte trotz der Niederlage jedenfalls schon mal die kämpferische Einstellung.

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