Fußball

Drei Castrop-Rauxeler Teams stehen in der nächsten Kreispokal-Runde

Castrop-Rauxel - Fünf Castrop-Rauxeler Fußballteams haben am Mittwochabend in der ersten Runde des Kreispokals gespielt. Drei Mannschaften haben die nächste Runde erreicht.

ESV Herne - FC Frohlinde 0:3 (0:1)

Kein Akteur, der in der Erin-Kampfbahn auflief, stand in Herne in der Startelf. Die Cracks mussten draußen ihre Runden drehen, während sich auf dem Aschenplatz andere beweisen sollten, die sonst in der zweiten Reihe stehen. Der verletzte Spielertrainer Stefan Hoffmann, der mit Coach Michael Wurst an der Linie stand, sagte nach Spielschluss: "Der Platz war natürlich ungewohnt, wir haben uns aber nicht mit Ruhm bekleckert."

Es begann gegen den Kreisliga C-Ligisten sehr zähflüssig. In der 21. Minute war es dann Eren Ayaz, der mit einem Kopfball das 1:0 erzielte. War das der Dosenöffner für weitere Treffer? Vorerst nicht. Das Spiel zog sich zähflüssig am Herner Stadtgarten dahin. So konnten sich die FC-Fans noch freuen, dass Torwart Danny Seck aus der dritten Mannschaft den Ausgleich verhinderte.

Es dauerte bis zur 84. Minute ehe Almedin Ceric mit dem 2:0 endlich für Klarheit sorgte. Mit einem Schuss aus der Distanz legte dann Robin Metz nur eine Minute später das 3:0 nach. "Abhaken und nach Hause fahren" sagte Hoffmann, der schon das nächste Ligaspiel gegen den VfL Kemminghausen am Sonntag, 19. August, im Kopf hatte. Dann wird sicherlich auch eine andere Mannschaft wieder auf dem Platz stehen.

SG Stephanus - Spvg Schwerin 0:2 (0:1)

Ähnlich wie die Frohlinder, haben sich die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin bei einem unterklassigen Gegner schwergetan. Die Akteure von Stephanus Herne (Kreisliga B) ließen beim Schweriner 2:0 (1:0) nur zwei Treffer zu. "Schön war es nicht", so Spvg-Trainer Marco Gruszka, der oft die gesamte Herner Mannschaft 20 Meter vor ihrem Tor versammelt sah. Gruszka sagte: "Da ist es natürlich nicht leicht durchzukommen."

Zweimal ist den Schwerinern das aber gelungen. In der zehnten Minute war es Gordin Ewang, der nach einer Flanke von Simon Decke mit einem Flugkopfball die Kugel zum 1:0 versenkte. Dann war es Martin Kapitza der den harten Herner Beton mit dem 2:1 (75.) aus dem Gewühl heraus endlich weichkochte.

VfB Habinghorst Westfalia Herne 2:12 (1:9)

Bereits früh gingen die Gäste mit 1:0 in Führung durch Gianluca Marzullo nach einer Kombination durch die Habinghorster Hintermannschaft (8.). Nach 24 Minuten sah der Spielstand deutlich übler aus VfB-Sicht aus - 0:7.

"Wir waren zu weit weg vom Gegner und haben nicht unangenehm gespielt", so der verletzte Habinghorster Spielertrainer Marc Olschewski. Dennis Kock erzielte in der 45. Minute das 1:9 kurz vor dem Pausenpfiff. Im zweiten Durchgang habe Olschewskis Team besseren Fußball gezeigt. Dennis Both schoss in der 66. Minute das 2:11, nachdem er zuvor zwei Spieler aussteigen ließ.

Zu allem Überfluss musste Abwehrmann Shawn Borys bereits nach 18 Minuten ausgewechselt werden. "Ich habe wohl eine falsche Bewegung gemacht", sagte er im Anschluss und hielt sich den hinteren Oberschenkel.

BW Baukau - FC Castrop-Rauxel 0:7 (0:1)

Als einziger heimischer Kreisligist steht der FC Castrop-Rauxel als A-Ligist in der zweiten Runde. Der Aufsteiger gewann beim C-Ligisten BW Baukau mit 7:0 (1:0). Kerim Steinchen erzielte einen Dreierpack (24./53./90.), zudem trafen Niklas Junge (52./65.) und Chris Kasprzak (78./85.) doppelt. "Wir haben von Anfang an das Tempo hochgehalten", sagte FC-Coach Robert Ayensu-Ayisi nach der Partie.

Allerdings hätte sein Team kurz vor der Pause den Ausgleich kassieren können. "Da waren wir zu unkonzentriert", so der Trainer. Im zweiten Durchgang habe sein Team seine Chancen dann besser genutzt. Ein Herner Spieler flog dann in der 88. Minute nach einem Foul noch mit Gelb-Rot vom Platz.

Eintracht Ickern - BV Herne-Süd 2:5 (1:2)

B-Kreisligist Eintracht Ickern musste eine 2:5 (1:2)-Niederlage gegen den A-Kreisligisten BV Herne Süd hinnehmen. Kevin Tann erzielte in der vierten Minute das 1:0. Kurz darauf hätte Ahmed Tunc auf 2:0 erhöhen müssen. Stattdessen kassierte Ickern zwei Gegentreffer. Cihangir Sahinli erzielte letztlich nur noch das 2:4 in der 87. Minute. "Nach vorne waren die richtig stark, aber wir haben eine gute Leistung gezeigt", so Eintrachts Co-Trainer Cengiz Caliskan.

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