Fußball-Kreisliga

Schwerin wirft für Spiel mit Eintracht Ickern Hut in den Ring

Für das Kreisliga-A-Aufstiegsspiel von Eintracht Ickern gegen Firtinaspor Herne II bewerben sich drei Klubs für die Gastgeberrolle. Wir haben aufgeschrieben, wie lukrativ die Rolle ist.

Das wichtigste Spiel des Jahres steht den Kreisliga-B-Fußballers des Vize-Meisters Eintracht Ickern nach dem Abpfiff der Saison ins Haus. Im Entscheidungsspiel gegen den Firtinaspor Herne II geht es für das Team von Eintracht-Trainer Erkan Gül um den Sprung in die Kreisliga A.

Gute Einnahme winkt

Die Paarung steht fest. Der Termin und der (neutrale) Ort sind noch offen. Drei Vereine haben sich bei Kreisliga-B-Staffelleiter Hans Murawa (Herne) für die Gastgeberrolle beworben: der VfB Börnig und die DJK Elpeshof aus Herne sowie auch die Spvg Schwerin. Peter Wach, der Geschäftsführer der Schweriner, verspricht sich eine gute Einnahme für die blau-gelbe Vereinskasse von der Austragung dieses Duells. Er meinte am Mittwoch: "Da kommen bestimmt jede Menge Zuschauer." Und tatsächlich: Sollte die Partie gut besucht sein, klingelt auch die Kasse des Gastgeber-Vereins.

Jürgen Gmerek (Castrop-Rauxel), Kassierer des Fußballkreises Herne/Castrop-Rauxel, erklärte am Donnerstag: "Die Eintrittsgelder kommen in einen Topf. Davon gehen 19 Prozent Mehrwertsteuer an das Finanzamt in Kamen, weil der Fußballverband Westfalen der übergeordnete Ausrichter des Spiels ist." Von der Nettosumme bekommt der Gastgeberverein, der zudem den Verdienst aus dem Imbiss hat, 15 Prozent für den so genannten "Platzaufbau". Dazu gehört letztlich auch die Bereithaltung von Platzordnern, die bei Ausschreitungen einschreiten. Danach werden die Kosten für das eingesetzte Schiedsrichtergespann abgezogen. Die Restsumme wird gedrittelt und an den Fußballkreis sowie die beiden spielenden Clubs verteilt.

Kassenschlager mit Yeni

Einmal in den vergangenen zwei Jahrzehnten war ein Entscheidungsspiel der absolute Kassenschlager. Vor genau 15 Jahren spielte der SV Yeni Genclik gegen den SV Wanne 11 auf dem Platz der SG Herne 70 vor fast 2000 Zuschauern um den Bezirksliga-Aufstieg. Als Yeni-Spieler wirkte der heutige Eintracht-Trainer Erkan Gül mit.

Kreiskassierer Gmerek erinnerte sich am Donnerstag und sagte: "Wir mussten damals so viele 5-Euro-Scheine und Kleingeld zählen, dass wir das dreimal gemacht haben. Bei den ersten beiden Malen haben wir uns vor lauter Geld einmal verzählt."

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