Fußball-Landesliga in Castrop-Rauxel

Der FC Frohlinde hat noch eine Rechnung offen mit dem SC Obersprockhövel

Castrop-Rauxel - Mit dem SC Obersprockhövel (5.) hat der FC Frohlinde (12.) am Sonntag, 29. April, in der Fußball-Landesliga noch eine große Rechnung offen. Im Hinspiel fegte das Team aus dem nahen Bergischen Land die Castrop-Rauxeler mit sieben Toren vom Platz.

Ob die zuletzt schwächelnden Kicker der Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst die Rechnung auch begleichen kann, wird man sehen. Die Gäste reisen mit großem Selbstvertrauen an. Sie haben zuletzt den TuS Wiescherhöfen mit einem Sechserpack belastet. Die Frohlinder indes müssen an ihrem Selbstvertrauen arbeiten. Die zwei 1:4-Niederlagen beim SV Sodingen und beim VfB Günnigfeld nagen am Selbstverständnis, Spiele gewinnen zu können. Da ist es gut, dass das Nachholspiel am Donnerstag bei SW Wattenscheid ausfiel. So sagte auch Trainer Wurst: "Die um drei Tage verlängerte Regenerationsphase kann doch nur guttun."

Wird wichtig gewesen sein. Denn es war ja nicht alles schlecht, was die Mannen von der Brandheide abgeliefert haben. Es waren kurzzeitige Aussetzer, die die Gegner zum Tore schießen förmlich animierten. Selbst wurden derweil zu wenige Chancen genutzt. Was auffällt ist, dass von den 46 Frohlinder Toren das Stürmer-Duo Dietrich Liskunov (19) und Mario Djordic (16) davon 35 Treffer erzielten. Wo sind die Treffer geblieben, die durch starke Eckstöße oder Freistöße entstanden? Bei diesen Aktionen hatten die Fans hinter der Bande oft skandiert: "Fertigmachen zum Jubeln." So einfache Tore, das wäre wichtig für die Situation vier Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Ausfall kam gelegen

So auch am Sonntag. Coach Hoffmann sagte am Freitag: "Das ist ein Bonusspiel. Wenn Mengede oder Zweckel kommen, sind Siege Pflicht." Dennoch wollen sich die Frohlinder nicht gegen den Tabellenfünften schon vor Anpfiff aufgeben. Warum auch? Sie hatten schon gegen gute Gegner auf daheim guten Fußball gezeigt. Wie soll das diesmal funktionieren? Trainer Hoffmann erläuterte: "Wir müssen vernünftig in die Zweikämpfe gehen." Der Spielertrainer lebt das stets selbst vor. Für das ausgefallene Spiel am Donnerstag legten die Frohlinder eine Trainingseinheit ein. Vielleicht wurde hier auch noch ein Mittel gegen den "Sekundenschlaf" gefunden, durch den der FCF zuletzt Gegentreffer im Minutentakt kassierte. Alle Protagonisten können mithelfen. Nur Kapitän Stefan Tiedke nicht, der hat eine Zerrung.

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