Fußball-Landesliga

Der FC Frohlinde schießt am dritten Sieg in Serie vorbei

Castrop-Rauxel - Der Tabellenneunte FC Frohlinde (9.) hat am Samstag mit einem 3:3 beim Siebten Hombrucher SV einen Sieg in der Fußball-Landesliga leichtfertig verspielt.

Den dritten Sieg in Folge haben die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde durch ein 3:3 (2:1) beim Hombrucher SV verpasst. Es begann sehr gut auf dem Kunstrasen an der Deutsch-Luxemburger Straße in Hombruch und hörte schlecht auf: Dietrich Liskunov hatte nach Steilpass von Chris Matuszak früh das 1:0 (2.)erzielt. Nach dem schnellen 1:1 (6.) machte Mario Djordic (27.) auf Mustervorlage von Matthias Wachtel den 2:1-Pausenstand perfekt.

Dennis Lauth, der seine Fußballpause endgültig beendet hat und auch in der kommenden Saison 2018/19 weiter für die Castrop-Rauxeler aufläuft, schraubte mit einem Volley-Knaller aus der Drehung das Ergebnis auf 3:1 (58.). Was dann folgte, war für die vielen mitgereisten FCF-Fans unter den 75 Zuschauern nicht zu verstehen. Nach zahlreichen Torchancen bester Güte kamen die Hausherren durch zwei Aktionen - einen Freistoß in den linken Winkel (89.) und einen Schuss ins rechte Toreck (90.+5) - noch zum 3:3.

Wie zum Hohn mussten die Kicker der enttäuschten Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst auf den Weg in die Kabine an der für diese Liga seltene, elektronischen Anzeigetafel vorbeigehen. Dort hatte noch wenige Minuten zuvor ein 3:1 für sie aufgeleuchtet.

Es war eine gefühlte Niederlage trotz des Gewinns des Auswärtspunktes. Das sah Coach Hoffmann, der wegen seiner 5. Gelben Karte nicht spielen konnte, auch so. Auch er musste kopfschüttelnd an der Tafel vorbei und sagte: "Wir hätten doch schon 7:1 führen müssen." Vor allem die Chancen die Mitte der zweiten Halbzeit liegengelassen wurden, gingen nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Ob Liskunov, Djordic, Yannik Tielker oder Raif Kalan, sie hatten mehrmals alleine vor dem Torhüter die Chance, den Sack zuzumachen. Alle Frohlinder Spieler lagen nach dem späten Schlusspfiff sichtlich frustriert auf dem Boden und schienen nicht mehr aufstehen zu wollen.

Die Partie im Dortmunder Süden war aufgrund des BVB-Spiels am Sonntag gegen den VfB Stuttgart auf Samstag vorverlegt worden.

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