Fußball-Landesliga

Frohlinde spielt nach Zwangspause gegen den Spitzenreiter

Frohlinde - Nach der Zwangspause durch den Spielausfall in Wattenscheid geht es für den FC Frohlinde (10.) in der Fußball-Landesliga nun gegen den SV Horst-Emscher (1.) zurück auf den Platz. Die Frohlinder sind zuversichtlich, müssen allerdings auf einen Antreiber an der Seitenlinie verzichten.

Das soll denn auch klappen. Der Kunstrasen an der Brandheide, auf dem das Spiel gegen den Klassen-Primus Spitzenreiter am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr von Schiedsrichter Christoph Hanck aus Velen angepfiffen wird, ist - allen Wetterkapriolen der letzten Wochen zum Trotz, in einem guten Zustand.

Ist das auch die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Stefan Hoffmann und Michael Wurst? Zuletzt gegen den SV Hilbeck konnte erst in der dritten Minute der Nachspielzeit Dietrich Liskunov das 2:2 erzielen. Spielertrainer Stefan Hoffmann sagte noch am Freitag: "Das war natürlich glücklich, aber dadurch haben wir wenigstens Hilbeck (16 Punkte) auf Distanz gehalten."

Die Frohlinder stehen durch den Abzug der sechs Zähler, die sie gegen Arminia Marten holten und dann durch den Rückzug der Dortmunder abgezogen bekamen, mit 22 Zählern wieder in bedenklichen Bereichen.

Spiele gegen die Top-Klubs der Liga folgen

Jetzt kommen Gegner, die mit dieser Zone nichts zu tun haben. Erst der Erste Horst-Emscher, dann geht?s eine Woche später zum Dritten SSV Buer. Coach Hoffmann erzählte lachend: "Das sind doch schöne Testspiele für uns, in der Landesliga kann jeder jeden schlagen." Das hat seine Mannschaft ja schon oft bewiesen. Nur die "Emscher-Husaren" klammert der spielende FC-Trainer aus: "Die stehen zurecht da oben." Mit 41 Punkten hat sich der Sonntagsgegner auch schon vom Rest der Liga abgesetzt. Können die FC-Fußballer am ersten März-Sonntag bei den Fans trotz der augenblicklich eisigen Temperaturen Frühlingsgefühle wecken?

Gute Erfahrungen mit vermeintlich stärkeren Teams

Denn oft, wenn es gegen vermeintlich stärkere Teams ging, wuchs die Formation um Mannschafts-Kapitän Stefan Tiedke über sich hinaus. Das Hinspiel hatten die Castrop-Rauxeler mit 1:3 verloren, besaßen aber nach dem 1:2-Anschluss von Marios Djordic durchaus die Chance aus der Zoo-Stadt etwas Zählbares mitzunehmen. Am Personal soll es diesmal nicht scheitern.

Bis auf Alexander Sube und Rimon Haji, der sich gegen Hilbeck schon in der achten Minute verletzte, kann Hoffmann mit dem Kader aus dem Hilbeck-Spiel planen. Was nicht für die Betreuung hinter der Linie zutrifft. Dort wird Trainer-Pendant Michael Wurst aus privaten Gründen fehlen und wohl auch Co-Trainer Holger Holz. "Der ist krank" berichtete Hoffmann. Er sagte weiter: "Aber das haben wir auch schon so geschafft."

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