Fußball-Landesliga

FC Frohlinde: Wachtel gegen "alte Heimat"

Castrop-Rauxel. - Im letzten Spiel diesen Jahres muss der Landesligist FC Frohlinde am Sonntag, 17. Dezember, bei Arminia Marten antreten. Dabei stand die Partie lange Zeit auf der Kippe, da Marten in dieser Saison bereits zweimal nicht angetreten ist.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Das erste Rückrundenspiel des FC Frohlinde (8.) in der Fußball-Landesliga am Sonntag, 17. Dezember, beim SV Arminia Marten (16.) findet statt. Und das obwohl Arminia Marten in der Fußball-Landesliga bereits zweimal nicht angetreten. Am 3. Advent wollen die Dortmunder gegen den FC Frohlinde allerdings spielen. Der Anstoß erfolgt auf dem Martener Kunstrasen am Wischlinger Weg um 14.30 Uhr.

Das hat Staffelleiter Helmut Engelage auf Anfrage der Redaktion unter der Woche bestätigt. Engelage sagte: "Die Martener wollen sich in die Winterpause retten und dann noch einmal alles besprechen." Eine dritte Absage des Vereins würde den Ausschluss vom Spielbetrieb bedeuten.

Zum Saisonauftakt hatte der heimische Landesliga-Aufsteiger einen 4:1-Sieg gelandet. Auch diesmal soll auf Sieg gespielt werden. Sollte allerdings Marten im neuen Jahr nicht mehr antreten, würden die Punkte aus der Statistik fallen. Das beträfe dann allerdings alle Teams, die gegen Marten gewonnen haben.

Obwohl das Spiel in Marten laut Gerüchten im Vorfeld nach dem wetterbedingten Spielausfall in Sodingen auch auf der Kippe stand, hat das FCF-Team des Trainer-Duos Michael Wurst und Stefan Hoffmann weiter trainiert. Stefan Hoffmann sagte am Freitag: "Dafür ist die Winterpause zu lang, wir sind einfach davon ausgegangen, dass Marten antreten wird."

Personell habe sich im Gegensatz zum 4:2 gegen Firtinaspor Herne am 3. Dezember nicht viel geändert. Matthias Wachtel ist wieder dabei und wird sich besonders auf seine alte Heimat freuen. Wachtel, der im Sommer von Arminia Marten an die Brandheide wechselte, kam nach langer Verletzung erst beim Sieg gegen die Herner wieder zu einem Kurzeinsatz. Ansonsten stellte Spielercoach Hoffmann, der zuletzt verletzt fehlte, in Aussicht, selber wieder auflaufen zu können.

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