Handball-Bezirksliga

HSG erleidet Kollektivausfall in Halbzeit zwei - TuS-Frauen sind wieder erfolgreich

Platz eins ist futsch für die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin nach der Niederlage beim Schlusslicht FC Erkenschwick. Das Abstiegsgespenst verscheucht haben die Frauen des TuS Ickern.

Handball

Bezirksliga Ruhrgebiet

FC Erkensch. - Rauxel-Schwerin 29:18 (12:11)

RAUXEL-SCHWERIN: Pavlakovik, Koch; Mi. Neuhaus (1), Steinhoff (5), Wenge (2), Krause, Meyer (2/1), Ziegler (1), Soumagne, N. Zöpel, Paskaran (2), Materna, Wieser (3/1).

So hatte sich Trainer Sebastian Clausen den Aufgalopp ins Jahr 2019 am Sonntag nicht vorgestellt. Mit 18:29 (11:12) kassierte der bisherige Spitzenreiter HSG Rauxel-Schwerin beim FC Erkenschwick, der bislang Letzter war, die zweite Niederlage in der Bezirksliga-Saison. Dadurch musste die HSG den ersten Rang an Westfalia Hombruch II abtreten.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kam es in den zweiten 30 Minuten "zum Kollektivausfall", so Clausen direkt nach dem Spiel: "Wir haben in der Pause drei Dinge angesprochen, die wir anders machen wollten, genau die Maßnahmen sind komplett in die Hose gegangen und weiterhin falsch gemacht worden".

Die Abwehrstellung passte nicht, auch im Angriff konnte sich die HSG, bei der Lukas Steinhoff mit fünf Treffern bester Werfer war, nicht ordentlich durchsetzen. "Der Torhüter von Erkenschwick hat einige Bälle gehalten, besonders schwer waren die alle nicht", konstatierte der Coach.

Rudelgucken geplant

Mit der Niederlage zum Abschluss der Hinrunde stehen für Rauxel-Schwerin nun acht Siege, vier Unentschieden und zwei Niederlage zu Buche. Clausen sagte dazu: "Wir wollten vor der Saison einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, von daher sind wir zufrieden, dass wir oben mitspielen." Der Coach weiß aber auch, dass einige Spiele nur knapp gewonnen wurden und hier Niederlagen möglich waren.

Ob es am Dienstag anstelle des Trainings zum geplanten Rudelgucken der WM-Partie von Deutschland gegen Frankreich kommt, ließ der Trainer offen: "Am Freitag steht das Kreispokalspiel bei Linden-Dahlhausen an, vielleicht trainieren wir auch."

Kreisliga Ind.

VfL Hüls - TuS Ickern 22:27 (16:13)

ICKERN: Dick; V. Esser (4), Stephan (1), R. Sachweh , Rodammer (8), Pensky (6), Wilhelm, Pelzer (8/6), Kuczpiol, Häusler.

2. Kreisklasse Ind.

Rauxel-S. 3 - SV Westerholt 30:30 (15:15)

RAUXEL-SCHWERIN 3: Verheyen, F. Crämer (13/3), Mrachacz, Speckbacher (2), Besser, Jaksch, Brüggemann, Schießl (1), Paskaran (4), Spyntzik (5), Gebert (5), Brinkhoff, Friese, Barthelt.

PSV Gelsenk. - Rauxel-S. 3 29:29 (12:11)

RAUXEL-SCHWERIN 3: Pies, Schießl, Jaksch, Mrachacz (1), Besser, Bertelsmeier, Brüggemann, Spyntzik (2), Horn, Nowak (4), L. Zöpel (9), Brinkhoff (2), Barthelt, P. Kückelmann (11/2).

Frauenhandball

TuS Ickern - Wetter/Grund. 2 35:20 (17:14)

ICKERN: Küsters, D. Skiba; Scheipers (6), Bittorf (2), Dunschen (5), Nädler (3), Bartikowski, A. Skiba (1), Schnabel (3), Bader (1), Ittermann (7/2),

Katterle, D. Becker (6).

Ein Ausrufezeichen haben die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern (10.) gleich zu Beginn des neuen Jahres 2019 gesetzt. Sie gewannen am Sonntag deutlich mit 35:20 (17:14) gegen die HSG Wetter/Grundschöttel 2, die als Drittletzte den ersten Abstiegsplatz belegt.

Durch den vierten Saisonsieg hat der TuS das Abstiegsgespenst vorerst verscheucht. Denn jetzt haben die Castrop-Rauxelerinnen vier Punkte Vorsprung auf die Gefahrenzone.

Wie die Partie in der Sporthalle an der B235 gegen die Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis verlief, bekam TuS-Trainer Fabian Wolf, der erkrankt fehlte, von seiner Co-Trainerin Gisela Klöpping per Telefon berichtet. Sie war nach der Partie voll des Lobes und sagte: "Unser Spiel hat auf allen Positionen funktioniert, auch über die Außen und über den Kreis."Sonderlob für KeeperThomas Hengst, der Wolf auf der Bank vertrat, stieß in das gleiche Horn - und hatte ein Sonderlob parat: Die beiden Torhüterinnen Christina Küsters und Denise Skiba hätten stark gehalten und sich toll ergänzt. Küsters ließ binnen 23 Minuten gar nur vier Gegentreffer zu.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit ließen Kraft und Konzentration bei den Ickernerinnen laut Gisela Klöpping spürbar nach. Der Vier-Tore-Vorsprung, den sich der TuS ab der zehnten Minute erarbeitet hatte, blieb aber bis zur Pause bestehen.

Nach der Pause drehte der TuS, der in Celia Ittermann (7 Tore) seine beste Werferin hatte, nochmals auf. Die Folge: Die Gastgeberinnen zogen auf 23:16 binnen acht Minuten davon. Für den Treffer zum 35:20-Endstand sorgte Saskia Scheipers.

Nach einer Flaute zu Beginn der Saison konnte der TuS Ickern den vierten Sieg aus den vergangenen sechs Spielen feiern. Nach einer Woche Pause hat der TuS erneut ein Heimspiel. Am Sonntag, 27. Januar, kommt Tabellennachbar Westfalia Welper (9.) in die Sporthalle an der B235.

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