Handball-Bezirksliga

Die HSG Rauxel-Schwerin sichert sich die Weihnachtsmeisterschaft

Mit einem spannenden 28:28-Remis sicherte sich die HSG Rauxel-Schwerin die "Weihnachtsmeisterschaft". Der Trainer Sebastian Clausen ärgerte sich nach der Partie dennoch ein wenig.

Eine "unter dem Strich gerechte, aber dennoch ärgerliche Punkteteilung" in der Handball-Bezirksliga sah Trainer Sebastian Clausen von der HSG Rauxel-Schwerin am Sonntagabend in der ASG-Sporthalle. Nach dem 28:28 (15:13) gegen den Tabellendritten Westfalia Hombruch II feierten die Spieler gemeinsam mit den Zuschauern die "Weihnachtsmeisterschaft", da die Hinrunde erst im Januar offiziell endet. Gleiches war zuvor bereits der zweiten Herrenmannschaft gelungen.

Das Spiel gegen einen mit sehr routinierten Spielern bestückten Gegner begann aus HSG-Sicht sehr nervös mit vielen unpräzisen Zuspielen, sodass die Hombrucher schnell mit 1:5 in Front lagen. Dann war es zunächst Torhüter Daniel Pavlakovik, der mit drei Paraden in Folge gute Gelegenheiten abwehrte, sodass die HSG sich wieder herankämpfte. Tatsächlich mehr Sicherheit und eine gewisse Feldüberlegenheit stellt sich für die Heimmannschaft ein, als Trainer Clausen nach einer Auszeit auf Manndeckung des gefährlichsten Hombrucher Werfers, Patrick Hoffmann, umstellte. Dieser war fortan weitestgehend in der Offensive abgemeldet, "wackelte sich bei Freiwürfen aber immer wieder durch unsere Abwehr", so der Trainer nach dem Spiel.

Entscheidungen sorgen für Unmut auf den Rängen

Auch die zweite Hälfte dieses Spitzenspiels des Ersten gegen den Dritten begann eher hektisch. Auf beiden Seiten landeten einige Pässe im Seitenaus oder den Abwehrreihen des jeweiligen Gegners. Das Schiedsrichtergespann sorgte mit der ein oder anderen Entscheidung gegen die HSG für Unmut auf den Rängen. Dennoch blieb das Spiel immer ausgeglichen und knapp mit wechselnden Führungen, bis die HSG zwei Minuten vor Schluss mit 28:26 durch einen von Nikolas Zöpel herausgeholten Siebenmeter, den Björn Wieser verwandeln konnte, auf zwei Tore davon zog.

Nach dem Anschlusstreffer von Hombruch zum 28:27 nahmen beide Trainer in der Schlussminute noch ihre Auszeiten. In einer undurchschaubaren Situation, als Michael Scholz nach einem Stoß des Gegenspielers den Ball an den Fuß bekam, entschieden die Schiedsrichter für Hombruch. Im letzten Angriff des Spiels ließ die Rauxel-Schweriner Abwehr den Linksaußen des Gegners zu frei zum Abschluss kommen, sodass dieser noch den 28:28-Ausgleich markieren konnte.

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