Handball-Bezirksliga

HSG Rauxel-Schwerin überrollt Welper bei 35:24 in der ASG-Sporthalle

Die HSG Rauxel-Schwerin hat nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge das Bezirksliga-Handball-Duell gegen die SG Welper mit 35:24 für sich entscheiden. Auch Dank Torwart Daniel Pavlakovik.

Dank einer fulminanten Schlussphase hat sich die HSG Rauxel-Schwerin am Sonntagabend deutlich mit 35:24 (17:12) gegen den Gast Westfalia Welper durchgesetzt. Die HSG rückte durch den Sieg vom vierten auf den zweiten Platz der Tabelle vor.

In der Anfangsphase des Spiels tasteten sich beide Teams zunächst ab und es dauerte zwei Minuten, bis die HSG in Führung gehen konnte. Nach fünf Spielminuten führte die Mannschaft von Rauxel-Schwerin mit zwei Toren und baute die Führung im weiteren Verlauf der Anfangsphase sogar noch aus. Konnte Welper die ersten Minuten noch mit der Heimmannschaft mithalten, riss die HSG nach einer Viertelstunde das Heft an sich und zog auf vier Tore Vorsprung davon. Das sorgte ganz offensichtlich für Frust beim Gast: Das Spiel wurde nickeliger.

Bärenstarke Paraden von Daniel Pavlakovik

Das zahlte sich aber für die Westfalia aus. Das Team aus Hattingen kam kurzzeitig zurück in die Spur. Doch mehrere Paraden des an diesem Tag bärenstarken HSG-Torwarts Daniel Pavlakovik verhinderten mehrmals den Ausgleich. "Nach der Niederlage gegen Riemke war unsere Abwehr heute endlich mal wieder da", gab er nach dem Spiel aber ganz bescheiden das Lob an sein Team weiter: "Eine gute Verteidigung macht dir als Torwart das Leben leichter."

Bis zur Halbzeit zog die HSG schon vorentscheidend davon. Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ging es in die Pause. Nach 40 Minuten kam wieder etwas Brisanz in das Spiel, als Welper sich wieder auf drei Tore herankämpfte. Doch zwei Zeitstrafen gegen die HSG rüttelten die Heimmannschaft dann wieder wach.

Rote Karte gegen Björn Wieser

Nach einem Siebenmeter sah Björn Wieser nach 47 Minuten die Rote Karte, nachdem er dem Torwart den Ball ins Gesicht geworfen hatte. Sollte das Spiel etwa noch mal kippen? Nein, auch diese Schiedsrichter-Entscheidung konnte den Schlussspurt der HSG nicht aufhalten. Vor allem die acht Tore von Alexander Materna in den letzten 15 Minuten besiegelten letztendlich den klaren Sieg mit einem Vorsprung von elf Toren.

"Wir haben die richtige Reaktion auf das schlechte Spiel gegen Riemke gezeigt", jubelte Trainer Sebastian Clausen.

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