Handball-Bezirksliga

Den Rauxel-Schwerinern fehlt der letzte Wille in Witten

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin hatten am Karnevalssonntag beim TuS Bommern II einen Auftritt. Danach war ihr Trainer Sebastian Clausen ratlos.

Überraschend deutlich mit 26:32 (10:18) mussten sich die Handballer des Bezirksliga-Zweiten HSG Rauxel-Schwerin am Sonntagabend beim TuS Bommern II (7.) geschlagen geben. Die Rauxel-Schweriner haben nunmehr drei Minus-Punkte mehr auf dem Konto als der Spitzenreiter Westfalia Hombruch II aus Dortmund.

Im Aufstiegsrennen hatte die HSG am Karnevals-Wochenende das Glück, dass die Mitkonkurrenten Wittener TV (3./25:26 beim HSV Herbede/6.) und TV Gladbeck (5./17:25 gegen Hombruch) ebenfalls keine Siege verbuchen konnten.

Sogar der Trainer muss spielen

Weit entfernt von der Bestbesetzung waren die Rauxel-Schweriner in Witten aufgelaufen. Sogar Trainer Sebastian Clausen musste wegen des Fehlens mehrerer Stammkräfte das Trikot mit der Nummer 30 überstreifen und sich zwischenzeitlich einwechseln. Er war einer von drei Feldspielern auf der HSG-Bank.

Zunächst musste Clausen von draußen mit ansehen, wie sein Team nach dem 5:6 (15.) mit 6:12 (22.) in Rückstand geriet. Zur Pause (10:18) waren es sogar acht Tore Rückstand, die die Castrop-Rauxeler den Gastgebern hinterherliefen. Dabei hatten die Wittener noch nicht einmal ihren Hauptangreifer, den Ungarn Tibor Sipas, dabei.

"Unterirdisch schlecht gespielt"

Sebastian Clausen meinte: "Ich bin wirklich ratlos. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr unterirdisch schlecht gespielt. Und im Angriff ist auch nicht viel zusammengelaufen." Den Bommern-Angreifern gestatteten die Rauxel-Schweriner Lücken und dadurch Würfe aus sechs Metern Torentfernung. In der Offensive agierte die HSG ohne Ideen. Clausen: "Es fehlte einfach der letzte Wille, auch einmal einen Pass in die Tiefe zu spielen. Es sah fast so aus, als hätten alle vergessen, wie man Handball spielt."

In den kommenden beiden Wochen trifft die HSG Rauxel daheim auf den VfL Gladbeck III (13.) sowie auswärts auf den TV Gladbeck (5.). Clausen meint: "Danach werden wir sehen, wohin die Reise geht." Soweit der Coach weiß, sollen die beiden Erstplatzierten direkt in die Landesliga aufsteigen. Dem Dritten winkt eine Relegation.

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